Aachen - Grandiose Resonanz für Necronomicon Album „Haifische“

Grandiose Resonanz für Necronomicon Album „Haifische“

Von: Gerd Simons
Letzte Aktualisierung:
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Wieder auf der Bühne und im Studio: Necronomicon mit Harald Bernhard, Prof. Dr. Walter Sturm, Helmut Herzog, Dr. Norbert Breuer und Gerd Libber (von links).

Aachen. Es war Ende Dezember 2012 in Würselen, als Necronomicon zum Release-Konzert ihres zweiten Vinyl-Albums „Haifische“ geladen hatten und die neue Scheibe erstmalig zum Verkauf anboten. Damals konnte noch niemand ahnen, wie die auf 500 Exemplare streng limitierte Schallplatte von Freunden, Fans und Musikkritikern aufgenommen wurde.

„Die Resonanz war überschwänglich und grandios“, blickt Dr. Norbert Breuer (Gitarre/Gesang) auf die jüngere Vergangenheit von Necronomicon zurück. Ohne großartig die Werbetrommel zu rühren, ist die Hälfte der Auflage, der auch eine Gratis-CD mit den gleichen Liedern beigelegt wurde, vergriffen.

So attestiert das Web-Magazin für progressive Musik „Ragazzi“ dem Quintett eine „wuchtige Produktion, die schwer gitarrenlastig ist, eine fette Orgelwucht besitzt gepaart mit einer komplexen, satten und melodischen Rhythmussektion“.

Eine andere Gazette bescheinigt dem Album eine tolle Aufmachung, einen fetten Klang und tollen Prog-Rock mit deutschen Texten. „Diese guten Reaktionen haben wir nicht erwartet. Unser Ziel war es, in einem absolut professionellen Tonstudio vier verloren geglaubte Songs aus den frühen siebziger Jahren, die wir zufällig wiedergefunden hatten, der Nachwelt zu erhalten“, erläutert Professor Dr. Walter Sturm (Gitarre/Gesang) die Initialzündung für die Veröffentlichung von „Haifische“.

Von so viel positiver Resonanz beflügelt, überarbeiten Necronomicon in der Besetzung Walter Sturm (Gitarre/Gesang), Norbert Breuer (Gitarre/Gesang), Helmut Herzog (Keyboard) Gerd Libber (Bass) und Harald Bernhard (Schlagzeug) derzeit den Song „Alle Jahre wieder – Eine Frau in Vietnam und anderswo“. „Es war ein Lied gegen den Vietnamkrieg. Der Text hat nichts von seiner Aktualität verloren und richtet sich gegen Krieg allgemein – egal wo die Krisenherde sind“, erläutert Breuer.

Noch in diesem Jahr soll das Vinyl-Album „Haifische“ als CD mit dem Bonus-Track „Alle Jahre wieder“ erscheinen. Einen Suchappell richtet die Kapelle Necronomicon an die hiesigen Musikfans. Auf der ersten LP „Tipps zum Selbstmord“, die 1972 erschienen ist, gibt es den Song „Die Stadt“.

Damals wurde auch die Fortsetzung „Die Stadt II“ geschrieben und auch mehrmals live gespielt, so zum Beispiel 1973 bei der Veranstaltung „Art‘s Birthday“ in der Neuen Galerie. Leider ist von diesem Song keine Aufzeichnung mehr aufzutreiben und eine Reproduktion erscheint den Protagonisten ohne Hörbeispiel als sehr schwierig.

Nun fahndet Necronomicon über unsere Zeitung nach Musikfans, die vor fast 40 Jahren diesen Song mitgeschnitten haben und diese Aufzeichnung der Band zur Verfügung stellen würde. Die Kontaktaufnahme mit Necronomicon ist über die Internetseite www.necronomicon-1972.de möglich.

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