„Gott des Gemetzels“ zeigt seine Fratze

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Von wegen häusliche Kultur: Das „Aixpertentheater“ spürt in seiner Inszenierung von Yasmina Rezas „Gott des Gemetzels“ den Abgründen menschlicher Befindlichkeiten nach.

Aachen. Wo Loriots berühmter Sketch vom „Kosakenzipfel“ aufhört, fängt „Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza erst an. Am Samstag, 8. März, um 20 Uhr feiert das Aachener Aixpertentheater in der Klangbrücke des Alten Kurhauses an der Komphausbadstraße Premiere mit dem Erfolgsstück der französischen Autorin.

Der elfjährige Ferdinand hat bei einer Prügelei auf dem Schulhof seinem Klassenkameraden Bruno zwei Schneidezähne ausgeschlagen. Mit Absicht oder aus Versehen? Wurde er von Bruno verbal provoziert? Wer ist der Täter? Wer ist Opfer? Wer muss sich bei wem wie entschuldigen? Diese und andere Fragen wollen die Eltern der beiden Jungen in einer kultivierten und toleranten Stimmung klären. Doch die Katastrophe nimmt ihren Lauf: Aggressionen und Vorurteile nehmen Überhand – die archaischen menschlichen Verhaltensmuster treten unverblümt zu Tage.

Weitere Termine in der Klangbrücke sind am Freitag, 14. März, Samstag, 15. März, sowie am Freitag, 4. April, Samstag, 5. April (jeweils 20 Uhr). Außerdem ist das Stück am Samstag, 22. März, um 19 Uhr im August-Pieper-Haus, Leonhardstraße 18-20, zu sehen. Am Freitag, 9. Mai, gastiert die Truppe schließlich im Pfarrsaal von St. Martinus, Horbacher Straße 52. Karten gibt es für 12, ermäßigt 8 Euro, im Internet unter www.aixpertentheater.de oder unter 0241/56520215.

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