Aachen - Goliath gibt es hier nur auf Papier

Goliath gibt es hier nur auf Papier

Von: André Schaefer
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Haben nicht nur flinke Füße,
Haben nicht nur flinke Füße, sondern auch ein gutes Händchen: Nils Körfer (links) von Rhenania Richterich und David Kaufung vom SV Horbach sorgten dafür, dass es spannende Derbys gibt beim Hallenfußball-Cup, der von ihren beiden Vereinen ausgerichtet wird. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Im Fußball ist ja bekanntlich alles möglich. Da ist es dann auch keine Seltenheit, dass der kleine Außenseiter den großen Favoriten schlägt.

Verkleinert man Tore und Spielfeld, reduziert man sowohl die Spiellänge als auch die Anzahl der Feldspieler, dann ist sogar Platz für echte Sensationen. Überspitzt formuliert: Beim Budenzauber ist die klassische Rollenverteilung „David gegen Goliath” aufgehoben.

Genau das macht den Reiz des Hallenfußballs aus, genau das ist das Besondere der Aachener Hallenstadtmeisterschaft um den Sparkassenpokal, die in diesem Jahr bereits ihre dritte Auflage feiert. Vom 4. bis 12. Februar laden die beiden Austräger des SV Horbach und Rhenania Richterich zur Sporthalle an der Neuköllner Straße, wo ganze 30 Teams um die Hallentrophäe kämpfen.

Die Breite des Teilnehmerfeldes lässt schon erahnen, welch großen Stellenwert das noch junge Turnier besitzt, bei dem unsere Zeitung erneut als Medienpartner fungiert. Denn lediglich zwei Vereine aus Aachen erteilten den Veranstaltern eine Absage. „Die Teilnehmerzahl zeigt, dass die Hallenstadtmeisterschaft fester Bestandteil bei den Vereinen ist. Das freut uns sehr”, sagte Richterichs 1. Vorsitzender René Schröder bei der Auslosung, die in den Räumen der Sparkasse Aachen stattfand - dem Sponsor des Turniers.

Für Spannung, Dramatik und reichlich Tore ist in der Halle meist immer gesorgt. Blieb also nur noch die Frage zu klären, welche interessanten Paarungen auf die Zuschauer in diesem Jahr warten. Nils und David, beides Nachwuchskicker bei Rhenania Richterich bzw. SV Horbach, bewiesen in den Rollen der Glücksfeen ein gutes Händchen, da waren sich alle der zahlreichen anwesenden Vereinsvertreter einig. Besonders in der Endrunde am 12. Februar dürften die Duelle zwischen SV Eilendorf und Borussia Brand oder Veranstalter Rhenania Richterich gegen den großen Favoriten aus Walheim für das ein oder andere Highlight sorgen.

Und genau diese Endrunde, in der die sechs klassenhöchsten Teams bereits gesetzt sind, wollen die restlichen 24 Mannschaften einziehen. Für sie geht es am 4. und 5. Februar in sechs Vorrundengruppen jeweils um den Gruppensieg. Wer die Tabelle nach dem Wochenende anführt, darf die Hallenschuhe eine Woche später erneut schnüren.

Bei den Mannschaften stehen bis zum Startschuss noch einzelne Trainingseinheiten in der Halle auf dem Plan, während die Verantwortlichen aus Horbach und Richterich mit Hochdruck an der Organisation abseits des Feldes arbeiten. „Es ist natürlich viel Arbeit, aber bisher läuft alles gut”, versichert Horbachs Vorsitzender Wolfgang Spiertz. Am Ende entscheiden eh die Teams, ob es auch in diesem Jahr den Budenzauber an der Neuköllner Straße zu sehen gibt.

Infos zum Turnier unter www.hallenstadtmeisterschaft-ac.de
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