Golf-Turnier des Luisenhospitals spielt ein Rekordergebnis ein

Von: Svenja Pesch
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Benefizgolfturnier: Sven Ottke und Olympiasiegerin Ingrid Mickler-Becker (Mitte und links daneben ) verstärkten das Team. Foto: Andreas Schmitter

Laurensberg. Eigentlich ist alles da, was man für einen gekonnten Abschlag benötigt: Fester, grüner Boden unter den Füßen, die Sonne, die vom Himmel scheint, sowie eine fachmännisch aufgestellte Golftasche.

Und dann: Eine weit nach hinten ausgeholte Armbewegung, und der Schläger schwingt in rasanter Geschwindigkeit nach vorne und – trifft keinen weißen Ball. Denn dieser liegt noch gar nicht zum Abschlag bereit. AberAufwärmen muss schließlich sein.

Umso besser läuft es für Boxer Sven Ottke dann aber, als er tatsächlich am Start ist. Werner Georgi beobachtet alles sehr genau. Der Aufsichtsratsvorsitzende des Evangelischen Krankenhausvereins 1867 zu Aachen möchte schließlich, dass auch bei der neunten Luisenhospital-Golf-Trophy zugunsten der Aachener Mukoviszidose-Ambulanz wieder Abschläge für den guten Zweck gemacht werden. Von Anfang an ist der gerade 80 gewordene Georgi als Starter auf dem grünen Rasen in Laurensberg und prüft mit kritischem, aber auch lachendem Blick die Golfkünste der Teilnehmer. „Das Ganze ist für mich wirklich eine Herzensangelegenheit. Denn mit dem Erlös können wir die Prävention und die Förderung der Ärzte im Bereich der Mukoviszidose begünstigen und unterstützen“, so Georgi.

Ungefähr 80 junge Erwachsene in Aachen und der Umgebung leben mit Mukoviszidose. Für sie ist die Ambulanz des Luisenhospitals eine wichtige Anlaufstelle, wie Dr. Andre Freese erzählt: „In ganz Deutschland gibt es nur 13 Krankenhäuser oder Einrichtungen, die den Schwerpunkt auf die Versorgung von erwachsenen Patienten legen.“ Bei Aachens größtem Golfturnier sind durch die Aktion in den letzten neun Jahren bereits gut 250.000 Euro zusammengekommen. Ein Teil des Erlöses geht auch an die Christiane-Herzog-Stiftung für Mukoviszidose.

Und unter der Schirmherrschaft von Europaparlamentarierin Sabine Verheyen und Dr. Markus Herzog, Vorsitzender der Christiane-Herzog-Stiftung, kommen die Teilnehmer gerne auf den Rasen. So wie auch Sven Ottke oder Olympiasiegerin Ingrid Mickler-Becker. „Da ich selber Golf spiele und André Freese lange kenn, war es für mich selbstverständlich zuzusagen. Denn für die gute Sache mache ich gerne den Abschlag“, erzählt Ottke lachend. Das Organisationsteam rund um Dr. Freese freut sich nicht nur über die Motivation der Golfer, sondern auch über das tolle Wetter, denn dass hier ohne Schirm und wetterfeste Kleidung gespielt werden kann, war in den letzten Jahren eher die Ausnahme. Und so sind unter optimalen Bedingungen insgesamt über 40.000 Euro –und damit der bisherige Rekord- für den guten Zweck zusammengekommen.

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