Aachen - Goalcontrol hängt an Aachener Eisenwaren

Goalcontrol hängt an Aachener Eisenwaren

Von: tka
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Eine Kamera der Torlinientechnologie GoalControl hängt unter dem Dach auf dem Tivoli in Aachen. Foto: dpa

Aachen. Die Torlinienüberwachung der Würselener Firma Goalcontrol hat sich bei der Fußball-WM in Brasilien bisher als Volltreffer erwiesen. Doch es ist nicht nur die Kameratechnik, die es aus der Aachener Region bis in die WM-Stadien geschafft hat. Denn auch die Befestigungstechnik wurde hier entwickelt – vom Aachener Unternehmen Scheins Eisenwaren GmbH.

Das Traditionsunternehmen gibt es bereits seit 1870 am Standort Aachen. Es ist nun der Zulieferer von Goalcontrol, die die erstmals bei einer WM eingesetzte Torlinientechnik verantworten. „Wir sind natürlich sehr erfreut, unseren Kunden Goalcontrol aus Aachen hinaus in die Welt zu begleiten“ erklärt Scheins-Geschäftsführer Stefan Scheins. Und: „Es ist zudem ein schönes Beispiel, wie der Erfolg innovativer Unternehmen, die ihre Produkte in die Welt exportieren, sich auch positiv auf weitere Unternehmen der Region auswirkt und weitere Wertschöpfung nach sich ziehen kann“.

Scheins Eisenwaren beschäftigt rund 70 Mitarbeiter und steht für den Handel mit Werkzeug, Baubeschlag und Sicherheitstechnik, ist auch als Reperatur- und Montagedienstleister tätig. Scheins hat dabei mächtig investiert, um sich für die Zukunft fit zu machen. So wurde ein neues Warenwirtschafts-IT-System eingeführt, der Online-Handel aufgebaut sowie in eine massive Verbesserung der Liefergeschwindigkeit investiert, um mit den führenden Unternehmen auf Augenhöhe zusammenarbeiten und bei Bedarf auch innerhalb weniger Stunden beliefern zu können, berichtet der Geschäftsführer. „Denn auch mit einer fast 150- jährigen Historie muss man als Unternehmen immer auf Ballhöhe bleiben“, führt Scheins weiter aus.

Klar, auch Scheins hofft, dass sich die Torlinientechnik weiter durchsetzt, und die Kameras und die Befestigungstechnik aus Aachen auch in den Bundesligastadien installiert werden. Auf dem Aachener Tivoli wurde die Technik bereits montiert, weitere Stadien folgen – mit Befestigungen von Scheins.

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