Gewoge investiert 15 Millionen an der Stolberger Straße

Von: mh
Letzte Aktualisierung:
9464636.jpg
Aus alt mach neu: Die beiden maroden Mietshäuser an der Stolberger Straße sollen jetzt weichen,... Foto: Jaspers
9462580.jpg
... um Platz zu schaffen für fünf Neubauten, einen großen Innenhof und drei Geschäfte. Foto: Gewoge

Aachen. Im Schatten der neuen Moschee an der Stolberger Straße zeichnet sich der nächste Lichtblick in Sachen sozialer Wohnungsbau ab. Die Vorbereitungen zum Abriss von zwei maroden Objekten der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Gewoge aus den Sechzigern gleich neben dem Geschwister-Scholl-Gymnasium laufen.

Jetzt sind auf dem Areal mehrere große Bäume gefällt worden, um Platz für Neubauten zu schaffen. Weitere Infos über den Umfang der Fällaktion und mögliche Ausgleichsmaßnahmen waren am Freitag bei der Stadt nicht zu erhalten.

Fest steht: Bis Herbst 2016 sollen auf dem Gelände fünf verklinkerte Objekte mit einer Wohnfläche von insgesamt rund 6900 Quadratmetern errichtet werden, die Platz für 77 Wohnungen bieten. Ferner sollen drei Gewerbeeinheiten und eine Sozialstation entstehen sowie ein begrünter Innenhof mit Bolz- und Spielplatz. Parkmöglichkeiten bietet eine Tiefgarage mit 72 Plätzen. Insgesamt investiert die Gewoge laut Sprecherin Birgit Jansen 15 Millionen Euro. Die Planungen hat das Aachener Büro „pbs Architekten“ übernommen.

Inzwischen sind laut Gewoge auch die letzten Mieter in benachbarten Objekten untergebracht worden – bereits Mitte vergangenen Jahres standen 21 der insgesamt 48 Wohnungen leer. Im März soll mit der Niederlegung der Nachkriegsbauten begonnen werden, der Startschuss zum Bau der neuen Anlage soll im Mai erfolgen. Das Angebot umfasst Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen zwischen 60 und 115 Quadratmetern. Alle Einheiten sind mit Terrasse oder Balkon ausgestattet und sollen barrierefrei und per Aufzug erreichbar sein. 44 Wohnungen werden zu 80 Prozent vom Land NRW finanziert – die hohe Subventionsquote wird laut Gewoge nur selten gewährt und trägt den hohen energetischen Standards, dem anspruchsvollen Freiraumkonzept sowie der behindertengerechten Ausstattung Rechnung.

Zum Herzstück der Planung haben die Architekten einen großen Gemeinschaftsraum für Feste und andere Veranstaltungen inklusive Terrasse erkoren. Denn: „Mit der Förderung sozialer Beziehungen ist der Wunsch verbunden, funktionierende Nachbarschaftsnetze zu schaffen“, heißt es im Konzept. Dazu soll auch besagte Sozialstation dienen, über die rund um die Uhr Hilfe und Pflege für ältere und behinderte Bewohner sichergestellt ist und die Platz für eine Gruppenwohnung mit fünf behindertengerechten Apartments bietet.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert