Gesamtschule: Sanierung endlich in Sicht

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Die Jahre hinter Gerüsten und Netzen scheinen endlich gezählt: Generalplaner und Stadt haben den Vergleich unterzeichnet, Fassaden- und Fenstersanierung sollen an der Maria-Montessori-Gesamtschule jetzt bald beginnen. Im Juli 2004 - kurz nach der Eröffnung - waren dort Fassadenteile zu Boden gestürzt.

Aachen. Als Teile der Schulfassade zu Boden donnerten, schrieb man den 8. Juli 2004. Die Maria-Montessori-Gesamtschule war gerade erste einige Monate zuvor eröffnet worden.

Gut viereinhalb Jahre später ist das juristische Tauziehen um die Verantwortung für die Schäden und damit um die Kostenübername für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen wohl endgültig beendet. Wie das städtische Pressebüro am Mittwoch mitteilte, ist der Vergleich zwischen der Stadt und den als Generalplanern tätigen Architekten des Schulbaus jetzt unterschrieben worden.

Darin verpflichten sich laut Stadt die Architekten, sowohl die Fassaden als auch die Fenster der Schule „in einen mängelfreien Zustand” zu versetzen. Für die Außenhülle bedeute dies die Anbringung eines neuen Wärmedämmverbundsystems, für die Fenster entweder die Sanierung oder den Austausch.

Die Kosten dafür wurden zuletzt wie berichtet auf 2,5 Millionen Euro taxiert. Getragen werden sie von den Generalplanern - bis auf einen städtischen Anteil von rund 190000 Euro. Die Politik hatte für diesen Vergleich im Herbst vergangenen Jahres in einer Dringlichkeitsentscheidung des Rates grünes Licht gegeben - doch bis zur Unterschrift dauerte es noch einmal Monate.

Nun soll - endlich - bald mit der Sanierung des 26 Millionen Euro teuren Baus begonnen werden. Schließlich wird an der Maria-Montessori-Gesamtschule seit viereinhalb Jahren hinter Gerüsten und Netzen gebüffelt und unterrichtet. Zurzeit werde das Konzept für den Ablauf der Sanierung erstellt, teilte die Stadt mit. Die Arbeiten würden von den Architekten selbst geplant werden und in Abstimmung mit der Schule vorgenommen. Das städtische Gebäudemanagement werde die Interessen der Stadt gegenüber den Architekten vertreten und den Ablauf der Arbeiten mit der Schule abstimmen.

Über den neuesten Stand in der Angelegenheit habe Baudezernentin Gisela Nacken die Schulleitung und die Schulpflegschaft bereits unterrichtet.
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