Brand - Gesamtschule Brand und Stawag kooperieren

Gesamtschule Brand und Stawag kooperieren

Von: Lale Dalz
Letzte Aktualisierung:
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Offizielle Vereinbarung einer Kooperation zwischen der Stawag und Gesamtschule Brand: Im Rahmen von „Kurs“ lernen die Schülerinnen und Schüler mit größerem Praxisbezug. Foto: Andreas Schmitter

Brand. Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage? Was passiert im Wasserwerk? Und wie kann man Energie einsparen und damit Klima und Umwelt schützen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Brand. Schon ab der 5. Klasse werden sie aktiv und praxisnah in die Themen Energie und Umweltschutz eingebunden.

Tatkräftig unterstützt wird die Schule von der Stawag. Dabei bekommen die Stadtwerke und die Schule Hilfe und Vermittlung im Rahmen des „Kurs“-Programmes (Kooperation zwischen Unternehmen der Region und Schulen) der Bezirksregierung Köln und der Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln sowie der Handwerkskammer zu Köln.

Feierlich wurde die Partnerschaft der Gesamtschule und der Stawag vereinbart. Mit dem Ziel, den Berufseinstieg für die Schüler zu vereinfachen, mehr Praxisbezug in den Unterricht zu bringen sowie die Unternehmen mit potenziellen Nachwuchskräften in Kontakt zu bringen, hat die Gesamtschule damit nun bereits die vierte Kooperation im Rahmen des „Kurs“-Programmes in die Wege geleitet.

„Schule soll kein Selbstzweck sein“, erklärt Georg Schoelen von „Kurs“. „Die Jugendlichen sollen so früh wie möglich sehen, dass sie ihr Wissen auch für den Beruf gebrauchen können, sowie eine Orientierung erhalten, wie es nach dem Abschluss weitergeht.“ Dieser Meinung ist auch Dr. Peter Asmuth, Vorstand der Stadtwerke. Schüler aktiv in Energie- und Umweltfragen einzubinden, hat für ihn darüber hinaus den Vorteil, dass sie eigene Handlungsmöglichkeiten kennenlernen und aktiv werden für den Klimaschutz.

Agenda-Test zum Auftakt

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer, Schulleiter Walter Kröner, Gisbert Kurlfinke von der IHK sowie den verantwortlichen Lehrkräften Andreas Lux und Heidi Zimmermann beteiligte er sich an der Siegerehrung eines besonderen Wettbewerbs. Der Agenda-Test stellte den Auftakt der Zusammenarbeit dar. Schüler der Jahrgänge 5 und 6 wurden sechs Wochen lang täglich von der Siegerklasse des letzten Jahres kontrolliert und erhielten Punkte für umweltfreundliches Verhalten.

Gewonnen hat die 5.1, eine Integrationsklasse mit Kindern mit und ohne besonderen Förderbedarf. Aber auch die anderen Klassen haben sich einiges einfallen lassen. Plakate und sogar ein fünf Meter großes Kunstwerk in Form einer Welle aus Plastiktüten haben den Schülern anschaulich gemacht, was es bedeutet, aktiv für den Klimaschutz einzutreten. Dies wird mit der Kooperation nun langfristig in den Schulalltag übergehen, Nachhaltigkeit soll auch im Sinne der Zusammenarbeit gelebt werden. Weitere Kooperationspartnerschaften bestehen mit der Bundeswehr, dem RWTH-Rechenzentrum und der Aachener Bank.

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