Germania Freund: Ball rollt jetzt offiziell auf Kunstrasen

Von: az
Letzte Aktualisierung:

Brand. Die Spieler des FC Germania Freund können jetzt ganz offiziell das Leder über den neuen Kunstrasen des Sportplatzes an der Birkenstraße jagen.

Vor drei Jahren hatte Hans-Walter Close, damaliger Vorsitzender des FC Germania Freund, bei der Stadt den Antrag gestellt, den alten Aschenplatz am Brander Wald durch Kunstrasen zu ersetzen.

Bis zur Realisierung im Oktober 2010 war viel Papierkram zu erledigen, zudem mussten Sponsorengelder gesammelt werden - immerhin ein Fünftel der Gesamtkosten, knapp 100 000 Euro, musste der Verein aus eigener Tasche finanzieren. Bei der Einweihung betonte Oberbürgermeister Marcel Philipp, wie wichtig es sei, Kindern und Jugendlichen den Weg zum Sport und zu den Vereinen zu ebnen. „Dazu soll dieser Platz dienen, und wir werden natürlich stetig daran arbeiten, die sportlichen Bedingungen in Aachen zu verbessern.”

Das funktioniert beim FC Germania Freund seit der Investition in den grünen Kunststoff ganz gut: „Seitdem der Kunstrasen hier ist, haben wir eindeutig mehr Zulauf bekommen”, sagt der 1. Vorsitzende Hans-Dieter Dahmen. Knapp 450 Mitglieder kicken derzeit beim FC Germania Freund, rund 120 davon sind Kinder und Jugendliche. Eine besondere Ehrung wartete auf Close, der eine Ehrenurkunde für seine 40-jährige Mitgliedschaft und das Rasenprojekt erhielt. „Die ganze Geschichte hat uns gewiss auch innerhalb des Vereins stärker zusammengeschweißt”, meint er. Mit Weihwasser eingesegnet wurde der Platz von Diakon Thomas Schlüter und Pfarrer Uwe Löper, der hervorhob: „Möge es auf diesem Platz fair zugehen, so dass ihr Freude habt und aufeinander achtgebt.”

Höhepunkt der Einweihungsfeier war das Einlagespiel der Traditionsmannschaft von Alemannia Aachen gegen die Alten Herren von Germania Freund. Rund 1000 Besucher zählte der FC Germania Freud an den Turniertagen. Ordentlich gefeiert wurde natürlich auch, denn immerhin kann man sich als Spieler jetzt auch mal fallen lassen, ohne mit fiesen Schürfwunden rechnen zu müssen. Mit Blick auf die Finanzlage der Stadt und das vorerst eingestellte Kunstrasenprogramm zog Oberbürgermeister Philipp am Wochenende das wohl treffendste Fazit: „Der Platz zeigt: Wir haben keine Asche mehr.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert