Aachen - Gemeinsam die Grenzen überschreiten

Gemeinsam die Grenzen überschreiten

Von: Kim Nobis
Letzte Aktualisierung:
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Betonen die Nähe zum Dreiländereck: Gisela Nacken (von links), Mathieu Grosch, Thierry Wimmer, Austin Joseph, Jan Lux und Henk Vos am neu gestalteten Dreiländerpunkt. Von hier aus gehen die Grenzrouten durch die Region. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Das Euregionale-Projekt „Grenzrouten” wurde rechtzeitig zur Sommersaison noch weiter ausgeschmückt. Als Herzstück der zahlreichen Wanderwege und Erlebnisrouten gilt nach wie vor der Dreiländerpunkt, denn er ist nicht nur der ideale Startpunkt für Ausflüge und Entdeckungsreisen in die Grenzregion, sondern zugleich auch lohnendes Etappenziel.

Nun wurde er im Rahmen des grenzüberschreitenden Projektes auch optisch noch mehr in den Mittelpunkt gerückt. Stolz präsentieren alle engagierten Projektbegleiter ein konzentrisches Ordnungssystem, indem Kreissegmentringe in Form von in den Boden eingelassenen Metallstreifen um den Dreiländerpunkt gelegt wurden. Diese Kreissegmente sollen vor allem als Informationsträger dienen.

Auf dem äußeren Ring portraitiert eine Informationstafel den Dreiländerpunkt und bietet gleichzeitig eine gute Übersicht über die Wanderrouten. Auf dem inneren Ring befinden sich Bänke in einem Schienensystem, mit denen jeder bequem auch mal im Sitzen die Ländergrenzen überqueren kann.

Darum geht es bei diesem Projekt ja schließlich auch, denn „Grenzen überschreiten ist in unserer Region das absolute A und O”, so der Kelmiser Bürgermeister Mathieu Grosch. Dabei geht es nicht nur um das Entdecken neuer Wege, sondern auch um das Gefühl der Gemeinschaftlichkeit innerhalb der Grenzregionen.

„Gemeinsam geht es einfach besser” lautet das Motto der Städteregion, erklärt der Geschäftsführer der Euregionale 2008 Henk Vos. Auch die Planungs -und Umweltdezernentin der Stadt Aachen Gisela Nacken betont die Bedeutung der Gemeinschaft innerhalb der Grenzgebiete und sieht in den Grenzrouten einen hohen Mehrwert für die Region.

Innerhalb der nächsten Wochen sollen nochmals 18 zusätzliche dreisprachige Thementafeln mit Informationen über Grenz -und Kulturgeschichte aufgestellt werden um die wunderschöne Gegend noch interessanter zu gestalten.

Egal ob Vogelbeobachter, Radfahrer oder Wanderer, hier innerhalb der Grenzregion kommt jeder Naturfreund auf seine Kosten, kann auf einem der zahlreichen Routen entspannen, die abwechslungsreiche Landschaft genießen und die grenzenlose Einheit in der Vielfalt auf sich wirken lassen.
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