Aachen - Gemeindezentrum Maria im Tann feiert 40-jähriges Bestehen

Gemeindezentrum Maria im Tann feiert 40-jähriges Bestehen

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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40 Jahre Maria im Tann: Dr. Thomas Kreft übernahm als stellvertretender Gemeinderatsvorsitzender die Ansprache. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Mit einer würdevollen Wortgottes-Feier hat die Pfarrgemeinde Maria im Tann jetzt das 40. Weihejubiläum ihres Gemeindezentrums in Bildchen-Preuswald begangen. Der erste Spatenstich war am 13. Januar 1975 erfolgt.

Die Weihe des neuen Gotteshauses hatte dann der damalige Generalvikar Karl-Heinz Collas am 13. März 1976 vorgenommen. Ganz im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils war das Gebäude nicht als Prachtbau errichtet worden, sondern so, dass es neben der Kapelle auch multifunktional für das Gemeindeleben genutzt werden kann.

Herzstück ist die Kapelle, an die sich ein großer Saal anschließt. Eine bewegliche Trennwand erlaubt es, beide Räume zu einer großen Kirche zu verbinden. Ebenso stand und steht das Gemeindezentrum auch den evangelischen Christen zur Verfügung.

Doch natürlich ist die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung auch am religiösen und gesellschaftlichen Miteinander im Stadtteil nicht spurlos vorübergegangen. Befand sich damals der Aachener Stadtteil Preuswald mit wachsender Bevölkerungszahl noch im Aufwind, so wirken sich heute Priestermangel und Kirchenaustritte aus, bieten zugleich aber auch neue Formen für das Gemeindeleben. Nach dem Zusammenschluss mit den Pfarrgemeinden St. Jakob, Heilig Geist und St. Hubertus findet so seit fünf Jahren monatlich einmal in Maria im Tann auch eine Wortgottes-Feier statt, die ohne Priester nur von Laien gestaltet wird. So auch anlässlich des 40-jährigen Weihejubiläums.

Mit dem Entrée von Leo Boellman eröffneten Kantor Thomas Linder (Orgel) und David Veith (Horn) die Wortgottes-Feier, während anstelle eines Geistlichen Dr. Thomas Kreft, stellvertretender Gemeinderatsvorsitzender, und Dorothea Nyssing als Gemeinderatsvorsitzende sowie Lektorin zusammen mit den Ministranten Einzug in den doch gut besuchten Kirchenraum hielten. Mit sich führten sie das Bild der Schutzpatronin Maria.

„Christ zu sein bedeutet, unterwegs zu sein. Ich vergesse, was hinter mir liegt und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist“, zitierte Kreft den Apostel Paulus in seiner Ansprache, in der er das Gemeindezentrum Maria im Tann auch als „ein Juwel“ bezeichnete.

Später ließ er die Ministranten kleine Visitenkärtchen an die Gläubigen verteilen. Sie zeigten eine Schnecke als Symbol der Auferstehung, wie sie auch im Altarbild „Maria im Tann“ abgebildet ist.

Im Anschluss an die Wortgottes-Feier fand im Gemeindezentrum ein kleiner Sektempfang statt. An Gesprächsthemen mangelte es nicht. Marita Delheid, Gemeindereferentin von St. Jakob, anerkannte das Selbsterhaltungsbemühen der Gemeinde Maria im Tann, sei es durch die monatlichen Wortgottes-Feiern, die Veranstaltungen zum Seniorenadvent oder die wöchentlich mehrmals stattfindende offene Tür für Kinder und Jugendliche.

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