Geld soll vom Sport abhalten

Von: tm
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Jubel: Bei Rhenania Rothe Erde finden Kinder des Stadtteils einen Platz, an dem sie Spaß an der Bewegung erfahren. Unterstützt werden sie von Verein zur Förderung der Kinder und Jugendlichen in Rothe Erde und durch den Landessportbund, der Trainer für das Projekt zur Verfügung Foto: Kurt Bauer

Rothe Erde. 100 Jahre ist der Fußballverein BC Rhenania 08 nun bereits alt, doch in letzter Zeit stand es schlecht um den Club aus Rothe Erde. Fehlende Organisation, rückläufige Spielerzahlen und ein nicht zuletzt aus sozialen Schwierigkeiten erwachsender Schwund im Kinder- und Jugendbereich machte dem Verein zu schaffen.

Zwischenzeitlich drohte sogar der Verlust des Sportplatzes Zehnthofweg. Doch ein Wechsel im Vorstand soll nun für den Aufschwung sorgen. Seit wenigen Tagen ist Klaus-Dieter Jacoby Vorsitzender und bereits jetzt ist klar, dass ihm gerade die Kinder sehr wichtig sind. „Die sollen sich bewegen, die sollen Spaß am Spielen bekommen.” sagt er.

Der Bedarf dazu ist da, betont auch Anne Hardt von der Kindertagesstätte St. Barbara. Der Verein wäre eine schöne Chance, Eltern und Kinder für die Probleme durch mangelnde Bewegung zu sensibilisieren. Die Rhenania steht dabei nicht alleine. Der Verein zur Förderung der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil Rothe Erde hilft ebenfalls. Falls Familien nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen, stellt der Förderverein den Mitgliedsbeitrag, Schuhe und Trikots, damit es nicht das Geld ist, das die Kinder vom aktiven Sport abhält.

Auch Integration ist ein wichtiges Thema. Kinder vieler Nationen finden im Rahmen des Fußballclubs zusammen und können dort gemeinsam spielen. Ein Bestreben, das auch von den drei Trainern getragen wird, die der Landessportbund für das Projekt zur Verfügung gestellt hat. Bereits beim Sommerfest konnten sich die Veranstalter über viel Zulauf freuen. Wichtig ist Jacoby, dass es nicht um Leistungssport geht.

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