Geländefahrrad Aachen und DAV laden zur Aachener Mountainbike Tour

Von: Katharina Redanz
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Laden zur „1. Aachener Mountainbike Tour“: Simon Wilbertz (Alpenverein) sowie Christian Siegling und Kai Rewitz (Geländefahrrad Aachen). Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Mountainbike-Sport gewinnt mehr und mehr an Beliebtheit, auch in der Region. Allerdings genießen die Gelände-Radfahrer hier nicht immer den besten Ruf, bisweilen werden sie sogar als Störenfriede im Stadtwald bezeichnet. „Dabei wollen die meisten einfach die Erholungsfunktion des Waldes nutzen, ohne böse Absicht, wie jeder andere Waldbesucher auch“, sagt Christian Siegling vom Mountainbike-Verein Geländefahrrad Aachen.

Um das allgemeine Interesse an offiziellen Touren und attraktiven Trails im Wald zu bekunden sowie auf die Vielzahl der Mountainbiker in der Region aufmerksam zu machen, laden Geländefahrrad Aachen und die Sektion Aachen des Deutsche Alpenvereins (DAV) nun zur ersten Aachener Mountainbike Tour ein.

Am Sonntag, 27. August, geht es auf wahlweise 30 oder 50 Kilometern einmal quer durch den Aachener Wald, vom Dreiländerpunkt über belgischen Boden bis fast zur Hitfelder Straße.

„Seit vier Jahren haben wir den Bike-Park am Dreiländereck“, so Siegling, „daneben möchten wir den Fahrern in Aachen und Umgebung noch Ergänzungsangebote liefern“. Schließlich ziehen manche Mountainbike-Fahrer normale Waldstrecken dem Parcours mit seinen zahlreichen künstlichen Hindernissen vor. „Normale Waldstrecken, die dann auch zu 100 Prozent für uns Mountainbiker freigegeben sind, sind aber nicht immer so offensichtlich“, ergänzt Vereins-Kollege und Organisator Kai Rewitz.

Deshalb entstand die Idee, diese Routen und somit auch die schönsten Seiten des Aachener Stadtwalds im Rahmen einer Tour den Hobby-Sportlern zu zeigen.

Zudem soll mit der anfängerfreundlichen Tour, die in Kooperation mit den zuständigen Forstämtern geplant und organisiert wird, auch für ein respektvolles Miteinander aller Waldbesucher geworben werden. Seit Anfang des Jahres läuft die Organisation und Planung.

Die Streckenfindung habe dabei die meiste Zeit in Anspruch genommen, sind sich Rewitz und Simon Wilberts vom DAV einig: Zwei Mal musste die geplante Streckenführung nach Absprache mit dem Forstamt abgeändert werden, nun steht sie. Auf insgesamt 30 Kilometern Forstwegen kommen Einsteiger auf ihre Kosten, Ausdauerorientierte fahren die gleiche Strecke plus eine 20-Kilometer-Schleife. Zwei Verpflegungsstationen befinden sich auf der ausgeschilderten Route, im Anschluss wird am Ziel, der Grillhütte Karlshöher Hochweg, gemeinsam gegrillt.

„Es soll ein rundes Tourenerlebnis werden“, so Siegling von Geländefahrrad Aachen, ein Familienevent für alle, die Spaß am Mountainbiken haben. „Es ist ganz eindeutig keine Rennveranstaltung“, fügt Rewitz hinzu, „wir nehmen auch keine Zeiten“. Ebenso wenig sind besondere fahrtechnischen Fähigkeiten notwendig. Unterstützt werden die Vereine durch die Firma Bike components und die Sparda Bank. Knapp über 100 Anmeldungen können die Veranstalter bereits verzeichnen, eine Starterbegrenzung gibt es nicht.

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