Aachen - Geistig Verwirrter zündet Heinrichsallee an

Geistig Verwirrter zündet Heinrichsallee an

Von: stm
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Aachen. Dass eine Hauptachse des Aachener Straßennetzes brennt, kommt auch nicht alle Tage vor. Doch genau damit mussten sich Polizei und Feuerwehr am Mittwoch gleich zu Jahresbeginn beschäftigen. Wobei die Geschichte durchaus kurios ist.

Gegen 14 Uhr hatte sich nämlich ein Mann nebst zwei Benzinkanistern an die Fahrbahn der Heinrichsallee zwischen Kaiser- und Hansemannplatz gestellt. Laut Zeugen schüttete er den Inhalt des einen Kanisters auf die Straße und zündete dann den zweiten Kanister an. In den Kanistern war Benzin. Flugs brannte es mitten auf der Heinrichsallee auf einer Fläche von 25 Quadratmetern.

Die Polizei war schnell zur Stelle. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, hatten die Polizeibeamten das Feuer bereits gelöscht. Unterdessen wurde allerdings die Heinrichsallee ab Maxstraße in Richtung Hansemannplatz komplett gesperrt. Rundherum brach der Verkehr zusammen. Staus gab es die Wilhelmstraße hinauf bis weit jenseits der Normaluhr sowie auf dem Adalbertsteinweg. Dies auch, weil die Sperrung fast eine Stunde lang bestehen blieb.

Verdutzt stellte die Polizei überdies fest, dass der mutmaßliche Verursacher dieses Feuers noch an Ort und Stelle war. Er fotografierte nämlich das Feuer, das wahrscheinlich er kurz zuvor gelegt hatte. Der 60-Jährige Aachener wurde schließlich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizeibericht machte er auf die Beamten „einen verwirrten Eindruck“...

Am Nachmittag machten sich Polizeibeamte dann noch auf in die Felder zwischen Verlautenheide und Eilendorf. Dort hatte ein Spaziergänger in einem abgelegenen Feld Tresore entdeckt. Ob diese – wie vor einem Jahr jene im Hangeweiher – Straftaten zuzuordnen sind, konnte am Mittwoch noch nicht geklärt werden.

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