Gegen Platznot: Neuer Raum für helle Köpfe

Von: Julia Gröbbels
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Nahmen das temporäre Seminargebäude in Betrieb: Baudirektorin Gabriele Golubowitsch, Prorektor Prof. Aloys Krieg, Georg Vonhasselt und Ingenieur Sebastian Möller. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Die Zahl der Studierenden, die ihr Studium an der RWTH aufnehmen, wächst stetig. Insbesondere der doppelte Abiturjahrgang zeigte der Hochschule deutlich die Grenzen ihrer räumlichen Kapazitäten auf.

Als dies vor gut anderthalb Jahren abzusehen war, zögerten die Verantwortlichen nicht lange und beschlossen, auf dem Parkplatz hinter dem Reiff-Museum (jetzt Schinkelstraße 15) ein temporäres Seminargebäude zu errichten.

So entstanden dank der zügigen Ausführung des Projektes durch Diplom-Ingenieur Sebastian Möller acht Seminarräume, die insgesamt 250 Studierenden Platz bieten. „Trotz der Modulbauweise, sind die Räume wie jedes andere Gebäude mit Wärme- und Schalldämmung ausgestattet und verfügen zusätzlich über eine Belüftungsanlage“, erklärt Möller. Mehr als das: Die Räume verfügen auch über modernste Technik wie Whiteboards und Beamer.

„An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass die Universität bei der Einrichtung des ‚Semi TEMP’ selbst die Bauherrschaft übernommen hat“, so die Baudezernentin Gabriele Golubowitsch. Die Kosten für den Neubau betrugen rund zweieinhalb Millionen Euro. Dabei setzte sich die Finanzierung des Projektes aus HSP II-Mitteln und Studienbeitragsersatzmitteln zusammen. „Da alle Gruppen an der Hochschule ein Interesse an einer zeitnahen Schaffung von zusätzlichem Lernraum hatten, haben sich auch alle an der Finanzierung beteiligt“, sagt Professor Dr. Aloys Krieg, Prorektor für Lehre an der RWTH.

Die RWTH will mit dem Modulbau die Verzögerung der Fertigstellung des Hörsaalzentrums Claßenstraße auffangen und den Studierenden so optimales Lernen ermöglichen.

Bereits seit Beginn des Sommersemesters werden die acht Räume vorwiegend für Seminare und Kleingruppenübungen genutzt. Ein weiterer Vorteil der neu geschaffenen Seminarräume: In der vorlesungsfreien Zeit stehen sie Studierenden als Lernraum zur Verfügung.

Zukunft des Moduls ist ungewiss

Ein Angebot, das bei den Studierenden sehr gut ankommt. „Wir freuen uns sehr, dass mit dem ‚Semi TEMP’ Räume entstanden sind, die von den Studierenden zum Lernen genutzt werden können“, lobt der AStA-Vorsitzende Georg Vonhasselt.

Was nach den fünf Jahren mit dem Modulbau geschehe, sei noch ungewiss. Angesichts der räumlichen Engpässe sei es jedoch nicht unwahrscheinlich, das das Gebäude demontiert und an anderer Stelle wieder neu errichtet werde, so Golubowitsch.

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