„Gates”-Belegschaft hofft auf die Solidarität der Aachener

Von: chc
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Die Gates-Belegschaft hofft auf die Solidariät der Aachener. Foto: Wolfgang Plitzner

Aachen. Die Hoffnung stirbt zuletzt: Am Mittwoch versammelten sich Mitarbeiter des Automobilzulieferers Gates am Holzgraben, um auf die vom Vorstand geplante Schließung des Aachener Werks aufmerksam zu machen.

Nach zahlreichen Aktionen vor dem Firmentor in Rothe Erde hatten sie jetzt einen zentralen Standort gewählt, um „die Aachener Bevölkerung auf uns aufmerksam zu machen und zu verhindern, dass da Interesse einschläft”, sagte Betriebsratsvorsitzender Klaus Meyer. Es wurden weiter Unterschriften gegen die Schließung gesammelt, Flugblätter informierten über eine Demo, die am Samstag, 7. März, um 11.55 Uhr am Steffensplatz zum Rathaus zieht, wo es eine abschließenden Kundgebung gibt.

Die Gates-Beschäftigten hoffen auf möglichst große Solidarität der Aachener und natürlich, dass sich möglichst viele am Protestzug beteiligen. „Es geht zwar nicht wie bei Opel um 3500 Stellen”, sagte IGBCE-Gewerkschaftsekretär Dennis Radtke, „aber um 350 - und hinter jeder steckt ein Einzelschicksal.
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