Galerie Hexagone: „Auswärtsspiel“ zum Jubiläum

Von: Marie Ludwig
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Intermezzo im Ludwig Forum: Galerist Gerd-Dieter Schopp (2. von links) feierte mit Bürgermeisterin Margrethe Schmeer, der Künstlerin Edith Suchodrew und Dirk Tölke. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Die letzten Bilder werden zurechtgerückt. Ein Sektkorken knallt am Getränkeempfang. „Das passt doch“, findet Galerist Gerd-Dieter Schopp. Er feiert mit seiner Galerie Hexagone 25-jähriges Bestehen.

Zum Silberjubiläum ist der Aachener Galerist eine Kooperation mit dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen und unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Marcel Philipp eingegangen und hat seine Jubiläumsausstellung in den Räumen des Ludwig Forums platziert.

„Ich bin sehr froh, die Ausstellung an meinem Wunschort verwirklichen zu können“, sagt Schopp, merkt jedoch an, dass er noch viel lieber mit der Ausstellung in den oberen Stock im Ludwig Forum und nicht in den Eingangsbereich gekommen wäre. „Alle 40 Künstler unter einen Hut zu bringen, ist bei wenig Platz schwer, denn viele haben mehrere Werke mitgebracht“, erklärt Schopp.

Müsste man die Jubiläumsausstellung mit einem Wort beschreiben, so wäre es: vielfältig. Von realistischer Malerei bis hin zu geschnitzten Holzfiguren von Jussi Valtakari, Collagen wie „Geburt der Götter“ von Dirk Strauch oder zart-goldener Ornamentik von Stefan Tierschs „Schöpfolution“, ist nahezu alles an Genres vertreten. Bürgermeisterin Margrethe Schmeer bewundert diese Vielfalt. Sie hält Schopp vor allem zugute, dass er den richtigen Riecher für Kunst hätte.

Gewöhnlich organisiert Schopp in seiner Galerie jährlich ein Programm mit zehn Ausstellungen zu zeitgenössischer, internationaler und deutscher Kunst. Hierbei arbeitet er mit Künstlern und mit anderen Galerien aus Europa und auch Japan sowie China zusammen.

Bei der Jubiläumsausstellung sind vor allem lokale Künstler gefragt – so auch Edith Suchodrew. Die Künstlerin besuchte die Kunstakademie im lettischen Riga, lebt seit Anfang der 90er in Aachen und ist in ihrer Kunst flexibel: von Buchkunst über Aquarelle bis hin zur künstlerischen Computergrafikanimation. Und genau von diesen Animationen hat sie auch ein Stück für die Ausstellung mitgebracht: Funkelnde Glitzersteinchen kleben auf einer glänzenden, pinken Oberfläche: Suchodrews „Heimat der Seele“.

Die Ausstellung seit Beginn des Wochenendes fünf Tage lang bis Dienstag, 22. September, im Ludwig Forum an der Jülicher Straße zu sehen.

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