Fußballerische Feinkost im Zehn-Minuten-Takt

Von: Hans-Peter Leisten
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Da gehört das Ding rein: Ab Samstag gehen die Aachener Fußballmannschaften in der Halle Neuköllnerstraße auf die Jagd nach dem Titel des Fußball-Stadtmeisters. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Tempo, Technik und Torhunger - das sind die Zutaten, aus denen ab Samstag, 29. Januar, ein feines Fußball-Menü zubereitet wird. In der Halle an der Neuköllner Straße wird im übertragenen Sinn diese sportliche Variation kredenzt.

An den Töpfen stehen die Verantwortlichen des FC Inde Hahn und von Rasensport Brand, denn die sind die Ausrichter der 2. Hallen-Stadtmeisterschaft um den Sparkassen-Pokal, bei der die Aachener Zeitung als Medienpartner mit im Boot sitzt. 30 weitere Mannschaften sind den Einladungen der Ausrichter gefolgt und komplettieren das Teilnehmerfeld und steigern damit die Teilnehmerzahl der Hallen-Premiere aus dem Vorjahr.

Um den kleineren Vereinen eine Möglichkeit zum Weiterkommen zu ermöglichen, haben die Veranstalter den Modus variiert - schließlich geht es um attraktive Prämien, die der Hauptsponsor Sparkasse Aachen als treuer Begleiter der Aachener Stadtmeisterschaft zur Verfügung stellt.

Und so ist die Meisterschaft auf drei Spieltage aufgeteilt: Am Samstag, 29. und Sonntag, 30. Januar, treten in sechs Gruppen à vier Teams die Klassentieferen gegeneinander an. Die Gruppen A bis C und D bis F spielen jeweils ihre Sieger aus, die sich so für die Finalrunde am Sonntag, 6. Februar, qualifizieren.

Dort besteht dann die Chance, vor sicherlich vollen Rängen - wiederum in der Halle Neuköllner Straße - um den Pokal und um die Preisgelder zu kicken. Das Turnier hat aber noch ganz andere sportliche Reize, denn in der Halle gelten andere Gesetze als auf dem Rasen und der Asche.

Gespielt werden jeweils zehn Minuten, die Tore fallen schneller und Überraschungen sind wahrscheinlicher. So sind nicht nur kleine Sensationen möglich, die schwächeren Mannschaften können auch reichlich Erfahrungen sammeln, die ihnen bereits beim Start in die Amateurrückrunde zugute kommen.

Favorit auf den Titel ist - natürlich - die Walheimer Hertha, die relativ sicher die Landesliga anführt und sich bei der Stadtmeisterschaft zum Daueraspiranten auf den Titel entwickelt hat.

Das Hallenturnier hat aber bereits bei seiner Premiere 2010 gezeigt, dass ein weiterer Aspekt hinzukommt: Fußball bietet eine perfekte Kulisse fürs gesellige Rahmengeschehen. Schließlich sorgen Raspo Brand und Inde Hahn dafür, dass niemand Hunger und Durst leiden muss. Das Expertengespräch unter alten und jungen Kickern am Rande des besonderen Kicks ist ganz sicher ein weiteres Argument für einen Besuch. Sozusagen das Dessert dieses fußballerischen Menüs.

Hier die 32 Teilnehmer des Turniers:

DJK FV Haaren, Westwacht Aachen, Borussia Brand, Rhenania Richterich, SV Eilendorf, Arminia Eilendorf, Hertha Walheim, SC Yurdumspor (gesetzt für die Finalrunde);

Inde Hahn, Eisenbahner SV, VfB 08 Aachen, VfL 05 Aachen, SC Lichtenbusch, DJK Nütheim-Schleckheim, Blau-Weiß Aachen, VfJ Laurensberg, SV Horbach, Burtscheider TV, Burtscheider FC, DJK Rasensport Brand, VfR Forst, OSV Orsbach, SV Hörn, Eintracht Kornelimünster, SV Verlautenheide, SC Nirm, Germania Freund, Schwarz-Rot Aachen, FV Vaalserquartier, JSC Aachen, ISV Aachen, VUK Aachen.

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