Aachen - Fußballer von der Stange treten an zu Benefizpartien

Fußballer von der Stange treten an zu Benefizpartien

Von: hpl
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Hoffen auf zahlreiche Gegner: Bernd Claßen (rechts) und Helmut Schroeter, die auch zugunsten der Hospizstiftung kickern. Fotograf: Thorsten Krings.

Aachen. Die Spieler sind vergleichsweise unbeweglich, quasi von zweidimensionalem Aktionsradius. Und doch versprechen sie – auch wenn sie von der Stange kommen – jede Menge Rasanz und Torgefahr. Millionenfach kopiert, sind sie jedem Fußball- und vor allem jedem Kickerfreund sehr vertraut und ans Herz gewachsen.

Kaum jemand, der nicht gerne Kicker spielt. Und wenn dieser Spaß dann noch mit einem tollen Benefizcharakter in Einklang gebracht wird, dann lohnt sich das Mitmachen gleich doppelt. Wer sich angesprochen fühlt, der sollte sich den 5. September rot im Kalender umranden, denn an diesem Samstag wird im AOK-Haus im Karlshof am Markt das 1. Aachener Benefiz-Kickerturnier ausgetragen.

Und der Erlös kommt, das versprechen Bernd Claßen, stellvertretender Regionaldirektor Aachen-Düren, und AOK-Pressesprecher Helmut Schroeter, zu 100 Prozent der Hospizstiftung Region Aachen zugute.

Die Idee entspringt einer Kooperation zwischen der AOK und der Hospizstiftung, in deren Kuratorium sich Bernd Claßen engagiert. Die Stiftung setzt sich dafür ein, „dass schwerkranke Menschen am Lebensende hervorragend palliativ-medizinisch versorgt und mitmenschlich begleitet werden“.

In Aachen gibt es inzwischen zwei Hospize: neben Haus Hörn – einem bundesweiten Schrittmacher der Hospizbewegung – seit wenigen Wochen auch das neue Hospiz am Iterbach. „Gerade dieses Haus braucht in der Anfangsphase noch finanzielle Unterstützung aus der Bürgerschaft“, appelliert Bernd Claßen und lädt zugleich zum Kickerturnier ein. Als Kuratoriumsmitglied weiß er aus eigener Anschauung um die gewaltige finanzielle Aufgabe, die die Organisatoren und Unterstützer des neuen Hospizes bewältigen müssen.

„Spielend helfen“ lautet das Motto des Turniers vom 5. September ab 10 Uhr. Die Organisation hat eine Profi-Firma übernommen, die den reibungslosen Ablauf verspricht. Geplant ist, dass 32 Teams gegeneinander antreten und jeweils 100 Euro Startgeld bezahlen. Dabei ist es jedem Team überlassen, ob es mit zwei oder vier Spielern an den Start geht. Firmenmannschaften sind genauso willkommen wie Thekenteams oder Freizeitteams. „Eine Alsdorfer Firma hat gleich vier Mannschaften angemeldet“, freut sich Claßen und hofft auf zahlreiche Nachahmer.

Da die AOK sämtliche Kosten trägt, fließt der Erlös wirklich 1:1 an die Hospizstiftung. Neben dem Startgeld sollen eine Spendentrommel für Besucher und einzelne Sponsorentische für einen möglichst hohen Erlös sorgen. Den musikalischen Rahmen zum sportlichen Spaßevent bietet die Band „Aix-Five“.

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