Fußball-Stadtmeisterschaft: Im schnellen Kurzpass Richtung 2024

Von: Hans-Peter Leisten
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Einigkeit am runden Leder: Die Verantwortlichen der ab 2015 ausrichtenden Vereine und die Ansprechpartner unserer Zeitung freuen sich auf die kommenden Turniere. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Wenn so etwas wie ein anschauliches Modell für Fair Play entwickelt werden müsste – an diesem Abend gab es im Hause des Zeitungsverlages Anschauungsunterricht. Und das, obwohl es durchaus um ein wichtiges Fußballturnier ging, vielleicht das wichtigste Turnier im hiesigen Amateurfußball: die Stadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup.

In diesem Jahr steht der Ausrichter fest: Genau wie beim gerade ausgetragenen Hallenturnier, hier im gleichberechtigten Schulterschluss mit DJK FV Haaren, freut sich Eintracht Verlautenheide auf zahlreiche Zuschauer. Der Termin: 1. bis 10 August auf dem Platz der Eintracht.

Der Kreis schließt sich

Jetzt stehen die Ausrichter bis zum Jahr 2024 fest. Irgendwie schließt sich der Kreis, denn auch in jenem Jahr heißt der Gastgeber Eintracht Verlautenheide. Dazwischen gibt es neun Vereine, die sich bei einem Treffen in den Räumen des Aachener Zeitungsverlags über den weiteren Verlauf einigten. Sie hatten auf einen Aufruf unserer Zeitung zur weiteren Vergabe des Turniers hin konkretes Interesse angemeldet.

Seit das Turnier im Jahr 2001 grundlegend reformiert wurde, hat es einen enormen Aufschwung erlebt. Unsere Zeitung unterstützt das Turnier seither als Medienpartner, die Sparkasse Aachen stellt sich als Hauptsponsor in den Dienst des Fußballsports. Das hat Wirkung gezeigt, denn durchschnittlich haben regelmäßig 30 Klubs den Kampf um den Titel eines Aachener Stadtmeisters aufgenommen. Was fast einer Verdreifachung zu früher entspricht. Man darf getrost behaupten, dass die jeweiligen Ausrichter für den Zeitraum des Turniers im Mittelpunkt des fußballerischen Interesses stehen.

Der entsprechende Zustrom an Zuschauern zu spannenden Spielen und geselligem Treffen ist auch in den nächsten Jahren garantiert.

Damit die Austragung der Stadtmeisterschaft nicht mit der Vorbereitung auf die neue Saison kollidiert, wurde beim genannten Organisationstreffen eine Verabredung aus dem Jahr 2001 bekräftigt: Das Finale soll grundsätzlich eine Woche vor dem Start des Verbandsspieltages stattfinden – schließlich nehmen zahlreiche Landesligisten am Turnier teil. So erhalten alle potenziellen Teilnehmer Planungssicherheit auch mit Blick auf die Teilnahme an sonstigen Freundschaftsturnieren. Die Regel gilt auch weiterhin grundsätzlich.

Die Verteilung der Ausrichtung erfolgte ohne die geringsten Rivalitäten. Bewerber, die noch nie Ausrichter waren hatten genauso ein Vorrecht wie Vereine mit einem runden Geburtstag. Obwohl es durchaus zu Überschneidungen kam, einigten sich die Vertreter der Vereine auf vorbildliche Art. Eben praktiziertes Fair Play.

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