Richterich - Fußball-Stadtmeisterschaft: Die ersten Favoriten mussen das Feld räumen

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Fußball-Stadtmeisterschaft: Die ersten Favoriten mussen das Feld räumen

Von: Rolf Hohl
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Auf dem Weg ins zur Überraschung: Bei der Partie SV Eilendorf gegen Eintracht Verlautenheide fällt hier gerade das 1:0 für die Eilendorfer in roten Trikots – doch am Ende gewinnt die Eintracht. Foto: Kurt Bauer
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Packendes Südduell: Hertha Walheim (weiße Trikots) schaffte am Ende gegen Inde Hahn klar mit 4:1 den Einzug ins Halbfinale. Foto: Kurt Bauer

Richterich. Mit den Viertelfinals im Jürgen-Ortmanns-Stadion in Richterich ist am Sonntag die Fußball-Stadtmeisterschaft in die entscheidende Phase gegangen. Anders als bei den Vorrunden- und den Gruppenspielen dauerten diese nun jeweils 90 Minuten. Die längere Spielzeit tat nicht allen Begegnungen gut, auch wenn die Teilnehmer qua Anwesenheit schon alle zum weiteren Favoritenkreis zählten und damit hochklassige Begegnungen erwartet werden durften.

Das erste Spiel zwischen Arminia Eilendorf und Rasensport Brand war bezeichnend dafür. In der ersten Halbzeit plätscherte die Begegnung vor sich hin, mit hoch stehenden Eilendorfern und einigen Nadelstichen durch Brand mit langen Pässen und Distanzschüssen. Erst Mitte der zweiten Halbzeit ging dann aber einigermaßen überraschend die Arminia mit einem sehenswerten Lupfer in Führung. Das schien das Wecksignal für Rasensport gewesen zu sein: Es folgte kurz danach der Ausgleich und kurz vor Ende schließlich das 1:2 – Brand stand damit als erster Halbfinal-Teilnehmer fest.

Munterer ging es bei der zweiten Partie, Inde Hahn gegen die Hertha Walheim, zu – wobei dieses Attribut in erster Linie auf die Hertha zutraf. Direkt zu Beginn überraschte sie die Hahner mit einem Konter, der gleich ins 0:1 mündete. Das Spiel wurde danach ruppiger, aber Walheim eroberte sich immer wieder die richtigen Bälle in der Gegenbewegung und erhöhte im weiteren Verlauf bis auf 0:3. Erst dann kam mit dem 1:3 eine kurzzeitige Reaktion von Inde Hahn, bloß um gut zehn Minuten später das 1:4 zu kassieren. Das war auch der Endstand und damit der überraschend deutliche Halbfinaleinzug für Walheim.

Auch beim Spiel des SV Eilendorf gegen die Eintracht Verlautenheide schien bereits früh alles klar, als es schon nach 20 Minuten 2:0 stand. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit verkürzte aber die Eintracht noch mit einem erfolgreichen Konter auf 2:1. Daran versuchte diese in der zweiten Hälfte lange Zeit erfolglos anzuknüpfen, bis in der 73. Minute dann doch noch der Ausgleich gelang. Kurz vor Abpfiff drehte Verlautenheide das Spiel schließlich komplett. Nach einer Ecke landete der Ball per Nachschuss im Tor von Eilendorf, damit war auch die Eintracht weiter.

In der letzten Begegnung traf Gastgeber Rhenania Richterich – in der Zwischenrunde zum zweiten Mal per Los weitergekommen – auf Haaren. Knapp eine halbe Stunde lang zeigte Richterich einen engagierten Auftritt, dann aber folgten gleich zwei Treffer der Haarener kurz hintereinander. Mitunter wurde die Rhenania überrumpelt, wie nach einem Einwurf auf Höhe der Mittellinie in den Rücken der Verteidigung – das 0:3 war dann nur noch Formsache.

Die zweite Halbzeit sah da schon verheißungsvoller aus. Schon wenige Minuten nach Wiederanpfiff verkürzte die Rhenania auf 1:3. Es folgten Großchancen, zwei Freistöße aus zentraler Position und ein aufreibender Kampf, um die fehlenden zwei Tore noch zu erzielen. Es sollte aber nicht mehr sein. DJK FV Haaren zog letztlich ins Halbfinale.

Nichtsdestotrotz war die Enttäuschung über das Resultat bei der Rhenania nicht allzu groß. Dieter Arns, erster Vorsitzender des Vereins, zeigte sich jedenfalls am Ende des Tages zufrieden: „Auch wenn in der zweiten Hälfte mehr drin gewesen wäre, hat Haaren das Spiel verdient gewonnen. Sie waren ein cleverer Gegner und haben ihre Chancen genutzt, das muss man anerkennen.“

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