Fußball-Stadtmeisterschaft: Bälle sind aufgepumpt, die Linien gezogen

Von: Peter Schopp
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Packende Torraumszenen: Die Stadtmeisterschaft hat einen hohen sportlichen Stellenwert. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Die fußballlose Zeit nähert sich auch für die Amateure ihrem Ende. Trainingseinheiten gewinnen an Intensität, letzte Transfers werden vereinbart. Die unteren Klassen müssen allmählich den Ernstfall proben. Auch aus diesem Grund stößt die Fußball-Stadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup auf reges Interesse.

Einerseits bei den Vereinen, da dies eine gute Gelegenheit ist, sowohl gegen ebenbürtige als auch höherklassige Mannschaften die einstudierten Spielzüge zu proben oder die konditionellen Grundlagen zu testen. Aber natürlich auch bei den Zuschauern, kommt es doch im Rahmen des Turniers immer wieder zu interessanten Derbys und überraschenden Ergebnissen.

Beim ausrichtenden VfL 05 Aachen steigt denn auch die Aufregung. Wie immer fungieren die Sparkasse Aachen als Hauptsponsor und unsere Zeitung als Medienpartner. Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Verantwortlichen warten auf den Startschuss.

Der findet am Freitagabend statt. Der Sportplatz an der Eupener Straße neben St. Gregorius ist aufgrund seines Kunstrasenbelags perfekt vorbereitet. Dennoch hofft man in Burtscheid natürlich auf gutes Wetter, denn der (Verzehr-)Umsatz soll ja auch stimmen.

Doch nicht nur der Sportplatz ist in einem Top-Zustand. Der Verein hat in Zusammenarbeit mit der Stadt und einigen jungen Spray-Künstlern aus der Euregio die Begrenzungsmauer des Geländes bunt gestalten lassen. Der langjährige triste Eindruck dieses grauen Betonstreifens hat einem fröhlichen Farbband Platz gemacht.

Chef-Organisator Bernhard Stettner ist ganz entspannt. „Wir haben bisher im Vorstand so gut zusammengearbeitet, da kann eigentlich nichts schief gehen“, nimmt er seine Kollegen aus der „Chefetage“ des Vereins mit ins Boot. Den Rest muss der Sport bringen. Er hofft auf faire Spiele und reges Zuschauerinteresse.

Am 31. Juli ab 18 eröffnen Raspo Brand, die SG Nütheim-Schleckheim und der FV Vaalserquartier das Turnier. Leider hat der Burtscheider FC Destan seine Mannschaft zurückgezogen. Somit nehmen insgesamt 28 Mannschaften an der Stadtmeisterschaft teil.

Zunächst ermitteln vom 31. Juli bis zum 2. August die unterklassigen Mannschaften in fünf Vierergruppen jeweils die Gruppenersten. Diese sowie die beiden besten Gruppenzweiten stellen gemeinsam mit den neun höherklassigen Vereinen die Teams der Zwischenrunde. In vier Gruppen zu je vier Mannschaften werden vom 3. bis zum 6. August die Gruppenersten ausgespielt, welche dann die Teilnehmer an den Halbfinalspielen am 7. August stellen. Spiel um Platz drei und Finale finden am 9. August statt. In den Gruppenspielen der Vor- und Zwischenrunde beträgt die Spielzeit 2x15 Minuten, bevor dann die Finalspiele zu je 2x45 Minuten absolviert werden.

Für die höherklassigen Mannschaften sind die Spiele der Zwischenrunde eine Gratwanderung. Oft genug stolperten die favorisierten Mannschaften über vermeintlich „Kleine“, ließen Punkte liegen und vergaben so den Spitzenplatz.

Es wird spannend sein, Mannschaften wie den SV Eilendorf, Alemannia Aachen II, Hertha Walheim oder Inde Hahn zu beobachten. Wie finden sich die Neuzugänge ein? Wie können Abgänge von Leistungsträgern kompensiert werden? Integrieren sich junge Spieler aus den eigenen Jugendmannschaften im neuen Umfeld? Alemannia Aachen II und Hertha Walheim werden in der kommenden Saison nämlich verstärkt auf den Nachwuchs angewiesen sein und gehen mit vielen jungen Spielern in den Ligaalltag.

Der beginnt zum Beispiel in der Mittelrheinliga am 16. August mit dem Derby des SV Eilendorf gegen Alemannia Aachen II. Die Verantwortlichen des VfL 05 hätten nichts gegen ein Halbfinale mit diesen vier Mannschaften, der Turnierplan schließt diese Möglichkeit nicht aus. Allerdings gibt es ja noch den ein oder anderen „David“ zwischen diesen „Goliaths“.

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