Fußball-Stadtmeisterschaft: 27 Vereine freuen sich auf Gastgeber Rhenania

Von: Peter Schopp
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Sie freuen sich auf den Anpfiff am 21. Juli: die Offiziellen und die Vereinsvertreter mit Heinz-Willi Laeven als Vertreter des Hauptsponsors Sparkasse Aachen (7. von links). Foto: Kurt Bauer
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Er zog die Lose für die Besetzung der neun Gruppen der Aachener Stadtmeisterschaft: Nils Körfer. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Seit mittlerweile mehr als drei Jahrzehnten ist die Aachener Fußball-Stadtmeisterschaft zum festen Termin im Vorbereitungskalender des regionalen Amateurfußballs avanciert, und die Planung für die in diesem Jahr von Rhenania Richterich zwischen dem 21. Juli und dem 5. August ausgerichtete Veranstaltung ist weit fortgeschritten.

29 Mannschaften hatten ihre Teilnahme angemeldet, und die Organisatoren baten zur Auslosung. Allerdings lagen nur 28 Kugeln in der Lostrommel, da die zweite Mannschaft der Alemannia zurückgezogen und abgemeldet wurde und somit als Teilnehmer ausfiel. Für das Turnier ein sportlicher und menschlicher Verlust, stand die schwarz-gelbe Reserve doch im letzten Jahr noch im Finale gegen Walheim, und Manfred Werner als „Mister Alemannia“ wird sicher auch fehlen.

Dennoch ist ein solcher Auslosungstermin immer ein Treffen unter Freunden, die Verantwortlichen sind oft seit Jahren in ihren Ämtern. „Das ist neben dem Fußball unser eigentliches Anliegen“, unterstrich Heinz-Willi Laeven vom Hauptsponsor Aachener Sparkasse, „das Ehrenamt und die Menschen, die so viel Zeit und Energie für das Vergnügen anderer aufbringen, brauchen Unterstützung. Es ist uns eine Freude und Ehre, jedes Jahr aufs Neue die Grundlage für ein attraktives Turnier schaffen zu dürfen“, übergab er das Wort an Organisator Frank Körfer.

Dieser erklärte den anwesenden Vereinsvertretern zunächst den Turniermodus, der von Jahr zu Jahr leicht variiert. In diesem Jahr werden in acht Dreiergruppen und einer Vierergruppe die Mannschaften für die Zwischenrunde ermittelt. Diese setzt sich zusammen aus den neun Gruppensiegern und den drei besten Gruppenzweiten. In der Zwischenrunde werden vier Gruppen à drei Mannschaften gebildet, wovon die beiden Gruppenersten jeweils ins Viertelfinale einziehen.

Ab dem Viertelfinale geht es dann im K.O.-Modus weiter, bis schließlich am 5. August um 17 Uhr das Finale angepfiffen wird. In Vor- und Zwischenrunde beträgt die Spielzeit jeweils eine halbe Stunde, ab dem Viertelfinale geht es über die volle Distanz. Unentschiedene Spiele werden dann im direkt folgenden Elfmeterschießen entschieden.

Nils Körfer aus der D-Jugend von Rhenania durfte im Anschluss Schicksal spielen, und er kreierte durchaus interessante Gruppen. „Wir sind seit mehr als einem halben Jahr mit der Planung und der Organisation für die Stadtmeisterschaft beschäftigt und sind überzeugt, dass es ein tolles Turnier wird“, sind sich Körfer und der Vereinsvorsitzende Dieter Arns einig.

Bei der Rhenania ziehen alle an einem Strang. Der Verein, der fußballerisch schon bessere Zeiten gesehen hat, stellte sich vor ein paar Jahren neu auf und legte seitdem das Augenmerk vornehmlich auf seine Jugendarbeit. „Wir hoffen, dass wir in naher Zukunft wieder ein paar gute Spieler in die Seniorenmannschaften integrieren können.“

Das Augenmerk der Region ist dem Verein in den nächsten Wochen jedenfalls gewiss, man möchte an der Grünenthaler-straße Nutzen daraus ziehen. So äußerte Körfer die Hoffnung: „Vielleicht fällt einigen Jugendlichen ja durch die Berichterstattung auf, dass es in Richterich einen Fußballverein mit einer schönen Anlage gibt.“ Die mit Sicherheit noch interessanter für potentielle Neuanmeldungen wäre, könnte der innige Wunsch nach einem Kunstrasenplatz realisiert werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Vor allem seit der Reformierung des Turniers im Jahre 2001 hat die Stadtmeisterschaft in vielfacher Beziehung an Attraktivität gewonnen. Die jeweiligen Ausrichter verstehen das Turnier zu Recht als Präsentationsmöglichkeit und zugleich als geselliges Sportereignis mit Stadtteilfestcharakter, das aber die Freunde des Amateurfußballs aus der ganzen Stadt anzieht.

Wie in den vergangenen Jahren steht die Sparkasse als Hautsponsor an der Seite des Veranstalters. Und unsere Zeitung berichtet als Medienpartner nicht nur über die jeweiligen Spieltage, sondern wird in Reportagen und Berichten den Stellenwert von Rhenania Richterich mit den diversen Aspekten – nicht nur um Fußball – darstellen. Der Weg ins Jürgen-Ortmanns-Stadion an der Grünenthaler Straße lohnt sich also ab 21. Juli gleich in mehrfacher Hinsicht.

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