Für viele sind die OTs wie ein zweites Zuhause

Von: Kathrin Albrecht
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Sie laden am 20. Mai zum Elisenbrunnen: Beim Präsentationstag stellen die Verantwortlichen der AGOT ihr Angebot vor. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Es wird bunt am Elisenbrunnen. Denn am Samstag, 20. Mai, lädt die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen in der Region Aachen (AGOT) zu ihrem ersten großen Frühlingsfest ein. Zwischen 14 und 18 Uhr unterhalten in der Rotunde Clown Marco, die Musikband „Lights out“ die Rad-Akrobaten „Bunny Hop“ und die Tanzgruppen „Triple“ und „AC Urban Dance“ die Besucher.

Die kleinen Besucher können an einem Ballonwettbewerb teilnehmen oder sich am Schmink- und Spieletisch versuchen, etwas ältere Kinder können sich auf dem Bubble Soccer Court austoben.

Mit ihrem Frühlingsfest möchte die AGOT auf die Arbeit aufmerksam machen, die in den einzelnen Einrichtungen täglich stattfindet. Und das ist eine Menge: 23 Offene Türen gibt es insgesamt in der Städteregion Aachen, 14 davon im Stadtgebiet. Die OTs werden entweder durch die beiden Kirchen oder durch Vereine getragen und bieten im Auftrag der Stadt Aachen und des Bischofs subsidiär offene Angebote für Menschen zwischen sechs und 27 Jahren an.

38 hauptberufliche und 550 ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern sich um die Besucher, planen nach ihren Bedürfnissen Sportangebote, Ferienspiele oder Studienfahrten, wie beispielsweise zur KZ-Gedenkstätte Dachau. Auch eine eigene Fußball-Liga hat die Arbeitsgemeinschaft eingerichtet. Dabei geht es nicht um Punkte und Siege, sondern um einen Fairen Umgang miteinander auf und neben dem Spielfeld.

„Neben dem Elternhaus und der Schule bieten wir für Kinder und Jugendliche einen weiteren Raum an,“ erläutert AGOT-Sprecher Carsten Brehm. Die OTs böten Zeit und Raum, sich auszuprobieren und soziale Kompetenzen einzuüben, so wie sie es möchten, ohne Termin- oder Notendruck. „Für viele Besucher sind die Offenen Türen wie ein zweites Zuhause“, sagt Dieter Rütten vom Carl-Sonnenschein-Haus.

Wie wichtig das Angebot der Offenen Tür für die Kinder und Jugendlichen ist, erfahren Rütten sowie seine Kolleginnen und Kollegen täglich bei ihrer Arbeit. Auch, wie groß der Bedarf ist, einfach mal runterzukommen.

Die OTs bieten da ein Gegengewicht zu Schul- und Medienstress. Die Vielfalt der Angebote. wird beim Frühlingsfest selbst sichtbar: Bis auf Clown Marco kommen alle übrigen Programmpunkte aus Projekten der OTs. Auch die gesamte Technik betreuen Ehrenamtliche. Außerdem suchen die OT-Mitarbeiter das persönliche Gespräch mit den Besuchern.

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