Aachen - Für eine bessere Luft in Aachen geradelt

Für eine bessere Luft in Aachen geradelt

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Demo einmal nicht zu Fuß: Zahlreiche Radler traten für bessere Luft in die Pedale. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Dass Fahrradfahren gesund ist und gleichzeitig die Umwelt schont, weiß wohl jeder. Dennoch nutzen die meisten dann doch lieber aus Bequemlichkeit das Auto. Um mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern, hat die Greenpeace-Jugend nun gemeinsam mit dem ADFC eine Fahrraddemo fürs Fahrradfahren gestartet.

Unter dem Motto: „Radfahrten für die Umwelt - Radfahren für Aachen”, wollen sie einerseits für mehr Fahrradfreundlichkeit in Aachen werben, aber auch dafür, dass jeder einzelne das Auto öfter einfach mal stehen lässt und sich stattdessen auf den guten alten Drahtesel schwingt.

Helga Weyers vom ADFC weist vor allem auf den Luftreinhalteplan hin: „Die Stadt Aachen überschreitet seit Jahren die Werte für eine reine Luft. Wir möchten Maßnahmen ergreifen, die die Umwelt schonen und die Luft verbessern. Radfahren ist nicht nur gesund, es ist außerdem die bester Möglichkeit, die Umwelt schützen.”

Infrastruktur verbessern

Doch um das Radfahren als attraktive Alternative zu etablieren, müsse auch die Infrastruktur verbessert werden. Mehr und vor allem bessere Radwege, seien dafür zwingend notwendig.

„Aachen reißt die Grenzwerte. Das soll so nicht weitergehen. Mehr Menschen sollen aufs Rad umsteigen und die Maßnahmen der Stadt sollen weitergeführt werden, damit Aachen nicht noch zur Umweltzone erklärt wird”, ergänzt Monika Volkmer, Vorsitzende des ADFC. Die Einhaltung der EU-Luftqualitätsrichtlinien müsse dringend realisiert werden, denn der Feinstaub in der Luft sei enorm, geht Volkmer ins Detail.

Die Demonstration, die vom Blücherplatz über die Jülicher Straße und Elisenbrunnen bis hin zum Markt führte, ist seit über zehn Jahren wieder die erste Demo, die sich für eine bessere Umwelt einsetzt. Die Idee zu der Kundgebung stammt von der Greenpeace-Jugend, die sich daraufhin mit dem ADFC zusammenschloss.

„Für uns ist das Engagement sehr wichtig. Es macht viel Spaß, sich für eine Sache einzusetzen, und wir konnten den ADFC direkt von unserer Idee überzeugen”, erzählt der 17-jährige Janick von der Greenpeace-Jugend begeistert. Und so radelten bei strahlendem Wetter etliche Radfahrer für ein bessere Luft durch Aachen.
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