Für die Liebe ist man nie zu alt

Von: Alexander Barth
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Beweisen, dass Liebe keine Alt
Beweisen, dass Liebe keine Altersgrenze kennt: die Schauspieler Uta-Maria Schütze, Erwin Geisler, Jutta Schmidt, Maximilian Krummen (v.l.) mit Intendant Uwe Brand und Regisseurin Stefanie Stroebele. Foto: Schmitter

Aachen. Wenn ein Mann keine Mühen scheut, um eine geplante Begegnung wie eine zufällige wirken zu lassen, ist - egal in welchem Alter - nicht selten Liebe im Spiel. Oder zumindest beschäftigen ihn die guten alten „Schmetterlinge im Bauch”.

Wenn dieser Mann dann auch noch in seinen 70ern steckt, ein begnadeter Charmeur ist und er sich auf dem Weg zum Herzen der Angebeteten noch den dezenten Eifersüchteleien seiner Schwester erwehren muss, sind skurrile Situationen programmiert. Gleichzeitig ist auch der Beweis erbracht, „dass Liebe kein Verfallsdatum kennt”, wie es Grenzland-Intendant Uwe Brandt formuliert. In eben diesem Szenario bewegt Joe sich DiPetros Komödie „Noch einmal verliebt”, deren deutsche Erstaufführung im Grenzlandtheater Premiere feiert.

Ralph Bellini (Erwin Geisler), Eisenbahner im Ruhestand und seit zwölf Jahren verwitwet, hat es noch einmal erwischt: Ziel seiner stillen Sehnsüchte ist Carol (Uta-Maria Schütze), passionierte Hundeliebhaberin.

Der Spätverliebte, dessen großer Traum einst eine Opernkarriere war, versucht mit dandyhaftem Charme, das Herz von Carol zu gewinnen. Dass dabei nicht immer alles nach Wunsch läuft, gehört sich quasi für eine unterhaltsame Komödie. Immer wieder tritt auch der junge Ralph, gespielt und gesungen von Maximilian Krumm, in Erscheinung. Und dann ist da noch Ralphs Schwester Rose, gespielt von Jutta Schmidt, die ihren Bruder gerne für sich hätte und überhaupt ihre eigene Geschichte beizusteuern hat.

Regisseurin Stefanie Stroebele freut sich auf ihre erste Regiearbeit am Grenzlandtheater: „Der Kontakt kam über Dramaturgin Anja Junski zustande, die ich bereits von einer Zusammenarbeit aus Stuttgart kenne”. Dass ihre Qualitäten als ausgebildete Tierlehrerin am Rande zum Tragen kommen würde, lässt sie, ebenso wie Brandt, schmunzeln: „Um die Umgebung des Hundeparks authentisch darstellen zu können, haben wir selbstverständlich auch lebende Darsteller gecastet”, schmunzeln die beiden.

Auch wenn die Charaktere bereits in ihren 70ern stecken, ist „Noch einmal verliebt” keinesfalls ein Stück allein für eben jene Generation, wie Regisseurin und Intendant versichern: „Vielmehr soll diese Komödie den Weg für Verständnis und ein Gefühl dafür bereiten, dass das Alter keineswegs eine trostlose Sackgasse, sondern ein aufregender Lebensabschnitt sein kann”, wünschen sich Stefanie Stroebele und der Intendant Uwe Brandt.

Weitere Infos zu den Spielzeiten

Die Premiere von „Noch einmal verliebt” am 17. April ist bereits ausverkauft. Für die weiteren Vorstellungen (täglich bis 20. Mai, außer Karfreitag) gibt es noch Karten unter Telefon 4746112 oder an der Theaterkasse in der Elisengalerie.
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