Fünf Aachener Meisterchöre geben Konzert in Citykirche

Von: Kristina Toussaint
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Besinnliche Momente in der Citykirche: Fünf Meisterchöre hatten zum Begegnungskonzert eingeladen – für die nach Aachen Geflüchteten und die in der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich Engagierten. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Den Gästen in der rappelvollen Citykirche wurde am Sonntag ein vielfältiges Programm geboten: Fünf Aachener Meisterchöre hatten zum großen Benefiz- und Begegnungskonzert geladen.

Die materielle und immaterielle Not der zu uns Geflüchteten mit den Mitteln der Musik ein wenig zu lindern, das war der gemeinsame Wunsch der Sänger. Auf Initiative von Fritz ter Wey, Gründer und Leiter des Jungen Chors Aachen, entstand die Idee, mit einem Konzert nicht nur Spenden zu sammeln, sondern auch auf die verbindende Wirkung von Gesang zu setzen. „Musik ist ein guter Weg, Begegnungen und Verständnis zu fördern“, so ter Wey.

Wie von den Veranstaltern erhofft, fanden sich dann neben Alteingesessene auch viele Neu-Aachener in der Citykirche St. Nikolaus ein. Rund 450 Zuhörer lauschten dem hochkarätigen und bunten Chorprogramm.

Der Junge Chor Aachen gab unter Klavierbegleitung sechs Stücke von Brahms zum Besten, der Kammerchor Carmina Mundi begeisterte mit Percussionbegleitung und vielstimmigen, meist fröhlichen Melodien aus aller Welt und der Kammerchor des Aachener Bachvereins präsentierte Bachs Motette „Jesu, meine Freude“. Der Madrigalchor Aachen brachte Stücke aus Renaissance und Barock auf die Bühne und der Aachener Kammerchor verteilte sich gleich im ganzen Kirchenraum, um seinen zeitgenössischen und folkloristischen Kanons besonderen Eindruck zu verleihen.

Nicht nur für die nach Aachen Geflüchteten war das in Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen und der Karlspreisstiftung organisierte Konzert gedacht, auch den in der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich Engagierten sollte gedankt werden. „Wir können die Welt nicht retten“, so Dieter Spoo, Pastoralreferent und Seelsorger der ökumenischen Citykirche, „aber wir können in unserer eigenen Nachbarschaft nach links und rechts gucken“. Und in Aachen gebe es auch außerhalb der Kirche viele, die hinguckten.

„Die Not ist groß, und das zu sehen, tut weh“, so Spoo – durch die materielle Hilfe der Spender und die immaterielle Hilfe der Musik konnte sie ein wenig gelindert werden. Mit einem Segenslied von Mendelssohn Bartholdy beschlossen die fünf Chöre die Matinee.

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