Frische Brise macht Kopf klar für neue Gedanken

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Aachen. Mit Ostwind in den Segeln startete die KSJ Aachen (Katholische Studierende Jugend) in eine aufregende Woche voller neuer Erfahrungen. Die Sonne auf ihrer Seite, erlernten die Segelanfänger das Handwerk des Segelns und konnten ihr neu erlangtes Wissen direkt in die Tat umsetzen.

Mast, Baum, Schot und Focksegel wurden unsicher gemacht, und mit Erleichterung erreichten die Passagiere des Dreimasters das erste Ziel, Terschelling. Neben dieser wurden aus eigener Kraft und mit der Hilfe des Windes auch weitere Inseln wie Vlieland oder das Festland in Makkum angesteuert.

Zwei Nächte auf offenem Meer

Zwei Nächte ankerte die Noorderlicht auf dem offenen Meer und gab den Jugendlichen die Gelegenheit das 22 Grad warme Wasser, das sie seit Tagen trug, während des Sonnenuntergangs zu spüren. Ob beim Schwimmen oder bei der Wattwanderung in der Waddenzee, alle hatten großen Spaß Schiff, Meer und Gezeiten einmal anders zu erfahren. „Obwohl meistens der richtige Wind fehlte, wurde es bei 460 Quadratmetern Segelfläche nie langweilig. Beim gemeinsamen Segelsetzen entstand ab dem ersten Tag direkt ein ganz besonderes Gruppengefühl”, so Julian Gärtner, Teilnehmer der diesjährigen Summer Sail.

Abendimpulse zum Nachdenken

Durch die alltäglich anfallenden Aufgaben wie z.B. kochen und einkaufen konnten sich die Jungsegler kennenlernen und gemeinsam etwas schaffen. Das Gemeinschaftsgefühl wurde auf einem Schiff, das jede Hand brauchte, um gesegelt zu werden, ungemein gestärkt und gab die Möglichkeit, durch die anderen etwas zu lernen oder ihnen etwas beibringen zu können. So konnten die Jüngeren einiges von den Älteren mitnehmen und umgekehrt.

Der diözesane Arbeitskreis „Religiöse Bildung” bereitete, mit Hilfe von Doris Keutgen, der geistlichen Leiterin der KSJ, Morgen- und Abendimpulse zum Nachdenken vor.

Die Themen „Zusammenhalt”, „Stärken” und „Schwächen” und „gemeinsam etwas schaffen” fanden besonders im gemeinsamen Gottesdienst Bedeutung.

„Eine tolle Gruppe und jede Menge Zusammenhalt dazu Sonne, Spaß und Meer, das ist KSJ!”, so Yana Heinisch, Diözesanleiterin der KSJ Mit großer Wehmut verabschiedeten sich alle am Freitagabend zum Abschluss der Reise von einander, in der Hoffnung, dass es bald ein Wiedersehen gäbe.
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