Friedenspreis sucht Kandidaten für das Jahr 2017

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Aachen. Der Aachener Friedenspreis sucht Preisträger oder -trägerinnen für 2017. Bis zum 14. Februar sind alle aufgerufen, Personen oder Initiativen vorzuschlagen, die sich in besonderer Weise für Frieden stark machen.

„Wir erleben momentan mehr denn je eine Welt voller wachsender Ungleichheit, Abgrenzung und Militarisierung“, so Pressesprecherin Lea Heuser. „Diesen Entwicklungen gilt es etwas entgegenzusetzen, indem wir Dialog, Verständigung und Verständnis für vermeintliche Gegner und Gegnerinnen fördern und auszeichnen“.

Verleihung am 1. September

Seit 1988 zeichnet der Verein Menschen und Gruppen mit dem Aachener Friedenspreis aus, die sich an der Basis, oft aus benachteiligten Positionen heraus, für Frieden und Verständigung einsetzen.

Jedes Jahr am 1. September, dem internationalen Antikriegstag, verleiht der Verein seinen Preis. Meist ist dieser zweigeteilt und geht entsprechend an zwei verschiedene Initiativen oder Einzelpersonen, die sich von unten für Frieden und Dialog zwischen Konfliktparteien einsetzen. Wer den mit jeweils 1000 Euro dotierten Preis erhält, entscheidet die Mitgliederversammlung des Vereins.

„Wir sind auf Kreativität und Ideen aller Menschen angewiesen, denn auch wir kennen natürlich nicht jede Gruppe, die irgendwo auf der Welt ein gutes Friedensprojekt auf die Beine gestellt hat“, appelliert Heuser.

Wer eine Person oder Gruppe für den Aachener Friedenspreis nominieren möchte, ist ab sofort herzlich eingeladen, eine Vorstellung des Projekts an den Vereinsvorstand zu schicken. Am Einfachsten geht dies per E-Mail an die Adresse terschmitten@aachener-friedenspreis.de.

Aus den eingehenden Vorschlägen wählt der Vorstand die fünf förderungswürdigsten aus und legt sie im April der Mitgliedschaft vor. Die Mitgliederversammlung wählt aus der Fünferliste die letztendlichen Preisträgerinnen oder Preisträger. Diese werden am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Naziregime und dem Ende des 2. Weltkriegs, bekanntgegeben.

Verliehen wird der Preis dann in einer öffentlichen Veranstaltung in der Aachener Aula Carolina am 1. September.

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