Aachen - Freude über das „Lifting“ für den Park

Freude über das „Lifting“ für den Park

Von: Peter Schopp
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Eine neue Birke am Eingang: Stifter Eckhard Schulz und OB Marcel Philipp legten selbst Hand an, um letzte Verschönerungen im Kaiser-Friedrich-Park vorzunehmen. Für 280.000 Euro ist die Anlage rund um den Hangeweiher saniert worden. Foto: Michael Jaspers
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Eine neue Birke am Eingang: Stifter Eckhard Schulz und OB Marcel Philipp legten selbst Hand an, um letzte Verschönerungen im Kaiser-Friedrich-Park vorzunehmen. Für 280 000 Euro ist die Anlage rund um den Hangeweiher saniert worden. Foto: Michael Jaspers
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Eine neue Birke am Eingang: Stifter Eckhard Schulz und OB Marcel Philipp legten selbst Hand an, um letzte Verschönerungen im Kaiser-Friedrich-Park vorzunehmen. Für 280.000 Euro ist die Anlage rund um den Hangeweiher saniert worden. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Wer in den vergangenen drei Monaten seine täglichen Joggingrunden um den Hangeweiher im Kaiser-Friedrich-Park drehte, wurde Zeuge von bürgerschaftlichem Engagement in Reinkultur.

So freute sich denn auch Oberbürgermeister Marcel Philipp, dass die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind und die unter Denkmalschutz stehende Anlage nach eingehendem „Lifting“ wieder uneingeschränkt der Erholung zur Verfügung steht.

Schon im Elisengarten aktiv

Vater des Sanierungsgedankens ist Dr. Eckhard Schulz, Geschäftsführer der IT-Firma DSA, der immer wieder mal durch den Park schlenderte und Handlungsbedarf feststellte. Er trat 2015 an die Stadt heran. „Der Wildwuchs nahm überhand, es war einfach nicht mehr schön“, zeichnete er rückblickend seine Motivation nach. Die wird nicht nur im Park am Hangeweiher, sondern auch im Elisengarten deutlich, denn die dortige archäologische Vitrine geht ebenfalls auf eine Schulz’sche Initiative zurück.

Philipp stellte klar, dass die Stadt in Zeiten leerer Kassen nicht in der Lage sei, ohne Unterstützung der privaten Wirtschaft eine solche Aufgabe zu erledigen. „Nach der Idee kam die Planung, da haben der Fachbereich Umwelt, das Landschaftsarchitektenbüro 3+Freiraumplaner und der Aachener Stadtbetrieb unkompliziert und an der Sache orientiert tolle Arbeit geleistet“, rückte er die handwerklichen Leistungen und die gute Zusammenarbeit in den Vordergrund.

Beide legten schließlich selber Hand an und pflanzten symbolisch eine Birke an die Eingangsallee an der Lohmühlenstraße. In den Wochen zuvor wurden die 67 000 Quadratmeter rund um den Stauteich aufgehübscht, Sichtachsen freigeschnitten, 320 Quadratmeter Asphaltwege erneuert, Randsteine ausgebessert, Grasnarben entfernt und 43 neue Bänke aus zertifiziertem Hartholz aufgestellt. Außerdem erhielt die kleine Brücke am Bachzufluss des Hangeweiher einen neuen Belag und wurde neu abgedichtet.

280.000 Euro investiert

Rund 3000 Stauden, Gräser und Sträucher wurden eingesetzt. Sie sollen im Frühjahr bunt blühen und den Aufenthalt in der Parkanlage angenehm machen. Abschließend wurden fünf Bäume gepflanzt.

Die Verantwortlichen hoffen nun, dass Vandalismusaktionen nicht vorkommen und sich die Arbeit nachhaltig gelohnt hat, schließlich wurden über 280.000 Euro investiert. „Die Arbeiten sind noch nicht ganz vollendet, ab jetzt liegt die Verantwortung aber wieder in städtischer Hand“, gibt Schulz den Staffelstab an Philipp weiter, der diesen gerne aufgreift: „Wir lernen auch immer dazu. Dinge wie die Vitrinenverglasung im Elisengarten werden wir in Zukunft besser handhaben“, zeigte er sich lernfähig und fordert die Bürger auf, mit offenen Augen durch ihre Stadt zu gehen und Missstände aufzuzeigen. Ansonsten wünscht er sich, dass nach den Wintermonaten schnell der Frühling Einzug hält und die Menschen den „neuen“ Park in seiner ganzen Schönheit genießen können.

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