Frei entfalten und Stärken erkennen

Von: Sebastian Dreher
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Darauf können sich die Aachener Kinder verlassen: Die Werkwochen der Bleiberger Fabrik finden in allen Schulferien statt, an insgesamt 10 Wochen im Jahr.

In der Jubiläumswerkwoche vom 18. bis zum 23. Oktober werden Kurse zu den Themen „Werken und Formen”, „Entwerfen und Gestalten”, „Entwickeln und Darstellen” sowie „Spielen und Bewegen” angeboten. Betreut werden die Kurse von 30 Künstlern und 60 Ehrenamtlichen. Die Sieben- bis 17-Jährigen können dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen - fernab von Schule und Familie.

„Wir geben den Kindern so wenig Vorgaben wie möglich”, sagt Sibylle Keupen, Leiterin der Bleiberger Fabrik. „Sie können sich frei entfalten und dabei ihre Stärken und Schwächen erkennen.” Persönlichkeitsfindung ist eines der Ziele des Projekts, doch auch das Knüpfen neuer Freundschaften steht im Vordergrund. „Unsere Teilnehmer kommen aus Krefeld, Köln und Düsseldorf”, erzählt Keupen.

Der katholische Pater Erich Lennartz und Mitarbeiter der KSJ (Katholische Studierende Jugend) gründeten 1965 die erste Werkwoche mit dem Ziel, das theoretische schulische Lernen durch eine praktische und sinnliche Erfahrung zu erweitern. Das Konzept war so erfolgreich, dass es seitdem ohne Unterbrechung weitergeführt wurde.

In der nächsten Werkwoche können sich die Teilnehmer in 40 Werkstätten in Bildhauerei, Batikfärben, Beatbox, Zauberei, Breakdance, Fußball und vielem mehr versuchen.
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