Aachen - Frauengesundheitstag: Auf dem Weg zu einem ausgefüllten Leben

Frauengesundheitstag: Auf dem Weg zu einem ausgefüllten Leben

Von: hpl
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Bieten einen runden Informationsbogen: das Team des Frauengesundheitstages mit den Organisatorinnen Alexandra Schlachetzki (3. von links) und Birgitt Lahaye-Reiss (3. von rechts). Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Die beiden Organisatorinnen sprechen ganz bewusst von einer „Veranstaltung mit Herz und Seele“. Beides gehört beim 3. Aachener Frauengesundheitstag zwingend zusammen, oder – um es anders auszudrücken – Körper und Geist lassen sich nicht auseinanderdividieren.

Diesen Ansatz verfolgt das Team „LoS/ATG“ jetzt im dritten Jahr mit der Veranstaltung, die sich ganz bewusst der Gesundheit von Frauen widmet. „Aber selbstverständlich sind auch Männer herzlich willkommen“, unterstreicht Birgitt Lahaye-Reiß, die mit Dr. Alexandra Schlachetzki den Tag organisiert. Termin ist in diesem Jahr Donnerstag, 8. März.

Der Veranstaltungsort ist bewusst neu gewählt. Von 17.30 bis 20 Uhr heißt es im Centre Charlemagne am Katschhof „Nicht nur die Liebe geht durch den Magen. Nahrungsaufnahme mit allen Sinnen und Körperorganen“. Die Veranstaltung ist kostenfrei, auch eine Anmeldung ist nicht nötig. „Am besten einfach nach der Arbeit vorbeikommen“, rät die Diplom-Sportlehrerin Lahaye-Reiß.

Auch wenn sich der Themenkreis in erster Linie um medizinische Themen dreht, so wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Direkte organische Probleme werden thematisiert, gleichzeitig die psychische Gesundheit in einen direkten Zusammenhang gestellt. So wie bei einer Krebserkrankung eine spezielle Therapie die körperliche Genesung einleiten soll, so kann zum Beispiel eine Zweithaarperücke der Seele einer Erkrankten gut tun. „Es ist wichtig, dass sich Patientinnen auch wieder schön fühlen“, unterstreicht Birgitt Lahaye-Reiß.

Nach der Begrüßung stellen medizinische Fachleute unter der Moderation unseres Redakteurs Robert Esser Themenkreise zu Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohren, zur Darm-Hirn-Schranke, zu Magen und Speiseröhre sowie zu Sport und Ernährung aus der Sicht einer Extremsportlerin vor. Stets geht es um die Balance zwischen Körper und Geist.

Individueller Redebedarf

Nach dieser Runde ist Zeit für eine kleine Sprechstundenecke eingeräumt. Es hat sich nämlich bei den bisherigen Frauentagen gezeigt, dass durchaus individueller Redebedarf besteht.

Manch eine Frau findet in den Vorträgen nämlich ihre persönliche Problemlage wieder – und würde gerne nach speziellen Antworten in nicht-öffentlicher Runde fragen. Dazu gibt die sogenannte Speakerscorner ausdrücklich Gelegenheit. „Es geht um alltagstaugliche Tipps“, unterstreicht Birgitt Lahaye-Reiß. Möglich wird der Gesundheitstag durch die Unterstützung zahlreicher Sponsoren, vor allem des Luisenhospitals.

Die Verknüpfung der Themenbereiche macht den zusätzlichen Reiz der Veranstaltung aus. Fragestellungen greifen diese Verknüpfung auf: Wie beeinflussen Nahrung, Nahrungsaufnahme und unser Bewegungsverhalten unser körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden? Wie sind unsere individuellen Bedürfnisse bezüglich Nahrungsaufnahme und körperlichen Tätigkeiten? Müssen Frauen immer noch mehr leisten, um in der Sportszene gleiches zu erreichen?

Und: Wie kann Frau lernen, körperliche Signale wahrzunehmen – und richtig reagieren, um ein gesundes und zufriedenes Leben zu führen? Nicht nur auf diese Fragen will der Frauengesundheitstag in einer Mischung aus Information und Beratung Antworten geben.

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