Frau nach Kopfschuss gestorben: Gutachten entlastet Lebensgefährten

Von: mgu
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Symbolbild Polizeiabsperrung Symbol Patrick Seeger/dpa
Neue Erkenntnisse: Die 29-jährige Aachenerin, die nach einem Kopfschuss gestorben ist, soll sich selbst umgebracht haben. Symbolbild: dpa

Aachen. Der Lebensgefährte der 29-jährigen Aachenerin, die nach einem Kopfschuss am Dienstag gestorben ist, wird durch ein Gutachten entlastet. Die Untersuchung der Schmauchspuren habe ergeben, dass es sich bei dem Tötungsdelikt um einen Suizid handelt, wie Katja Schlenkermann-Pitts, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aachen am Freitag mitteilte.

In der Nacht zu Samstag war die Frau aus dem Aachener Stadtteil Forst mit einem Kopfschuss niedergestreckt worden. Noch am Tatort, eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Neuhausstraße, war der 42 Jahre alte Lebensgefährte des Opfers festgenommen worden.

Die Staatsanwaltschaft hatte den Verdacht, dass er seine Freundin mit einem aufgesetzten Schuss umgebracht haben soll. Später wurde Haftbefehl erlassen. Auch wenn das Gutachten den Mann entlastet, bleibe der Haftbefehl bestehen, erklärte Schlenkermann-Pitts.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 42-Jährigen nun aber noch einen Verstoß gegen das Waffengesetz vor. Die von der Kripo am Tatort sichergestellte Waffe gehöre mutmaßlich dem 42-Jährigen.

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