Franziskushospital spart Geld und schont die Umwelt

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Ökologisch aufgestellt: Jetzt wurde das neue Blockheizkraftwerk des Franziskushospitals von der Verantwortlichen des Hauses und der ausführenden Firmen in Betrieb genommen. Foto: Franziskushospital

Aachen. Rund 70 Prozent seines Strom- und Wärmebedarfes produziert das Franziskushospital seit Mitte vergangenen Jahres selbst. Das Blockheizkraftwerk (BHKW), das das Haus damals in Betrieb nehmen konnte, wurde jüngst bei einer kleinen Feierstunde von den beteiligten Firmen offiziell übergeben.

Das Blockheizkraftwerk hat eine Leistung von 140 kW elektrischer Energie und 240 kW Wärme. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund eine Million Euro.

Kraftwerk angemietet

Die Südwärme AG aus Unterschleißheim bei München hat das BHKW errichtet, die Firma Neuefeind aus Würselen, eines der Mitgliedsunternehmen der Südwärme AG, die Planung und Realisierung des Projektes vorgenommen. Auch die Wartung wird von ihr durchgeführt. Das Franziskushospital hat das BHKW langfristig angemietet – und kann trotzdem mit finanziellen Einsparungen von rund 100 000 Euro im Jahr rechnen.

Alte Anlage 50 Jahre

Die Idee, ein Blockheizkraftwerk für das Haus zu bauen, ist schon ein paar Jahre alt. Die Heizungsanlage war 50 Jahre alt, wurde mit teurem Heizöl betrieben und zwischenzeitlich auch zu klein für das Franziskushospital, das durch den Bau der Praxisklinik und des neuen Bettentraktes stetig gewachsen ist.

So hat man, wie Bernd Schumacher, der Technische Leiter des Hauses, und sein Vorgänger Frank Liepke, der die Überlegungen zum Thema BHKW angestoßen hatte, erläutern, im letzten Sommer die gesamte Energiezentrale erneuert, den Betrieb auf Erdgas umgestellt und das Blockheizkraftwerk installiert. Alles natürlich bei laufendem Betrieb und in einer Weise, dass die Betreuung der Patienten in keinem Moment beeinträchtigt wurde.

So erzeugt das Franziskushospital den Großteil der elektrischen Energie und Wärme, die es verbraucht, selbst, spart dabei Geld und tut auch noch eine Menge für die Umwelt.

Denn durch das Blockheizkraftwerk werden pro Jahr 609 Tonnen CO² vermieden. Ein handelsüblicher Pkw müsste 4,5 Millionen Kilometer fahren, um die jetzt eingesparte Menge Kohlendioxid auszustoßen.

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