Franziskushospital: Ein Öcher im Chefsessel

Von: jot
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Neuzugang im Franziskushospital: Alexander Weisser (2.v.r.) wird von Prof. Dr. Michael Masaneck (l.), Dr. med. Barbara Sauerzapfe (2.v.l.) und Geschäftsführerin Heike Zimmermann (r.) begrüßt. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Personalwechsel am Morillenhang: Zum Ende letzten Jahres verließ der Kaufmännische Direktor Georg Kohl das Franziskushospital in die Selbstständigkeit. Anfang April übernahm nun Alexander Weisser diesen Posten – ein gebürtiger Öcher, der Erfahrung mitbringt und vor allem zum Krankenhaus passt.

„Es war schon immer mein Wunsch, in Aachen Fuß zu fassen“, erklärt der 33-Jährige. Warum dann also nicht in dem Hospital, das nur wenige Meter vom eigenen Wohnsitz entfernt ist? Kein Wunder also, dass Weisser ohne Zögern zusagte.

„Das Haus braucht jemanden, der sich mit Aachen identifiziert“, meint Heike Zimmermann, Geschäftsführerin des Franziskushospital seitens der Uniklinik Aachen. Die Vorgänger kamen hingegen nämlich eher aus dem rheinland-pfälzischen Raum – dort, wo mit der Marienhaus Unternehmensgruppe einer der Träger sitzt. „Und die Persönlichkeit sowie soziale Komponente waren einfach ideal“, zeigte sich Zimmermann von Weisser begeistert.

Doch der neue Kaufmännische Direktor ist nicht nur wegen seiner regionalen Bindung ein „Glückstreffer“, wie es Prof. Michael Masanneck, Franziskushospital-Geschäftsführer seitens Marienhaus, formulierte. Schließlich bringt er auch die nötige Erfahrung mit: Die letzten zweieinhalb Jahre arbeitete Weisser nämlich in gleicher Funktion im St. Josef-Krankenhaus Linnich. Zuvor hatte er bereits nach absolviertem Masterstudium für das Luisenhospital sowie das Hospital zum Heiligen Geist im Bereich Controlling gearbeitet. Mit der Führung eines kleinen Krankenhauses ist Weisser somit bereits vertraut.

Langfristiges Ziel sei eine engere Zusammenarbeit mit der Uniklinik Aachen. Konkret soll das im letzten Jahr gemeinsam gegründete interdisziplinäre universitäre Zentrum für Altersmedizin gestärkt werden. „Insbesondere demente Personen sind in einem kleinen Krankenhaus besser aufgehoben“, meint Heike Zimmermann. So wurden in der Vergangenheit beispielsweise demenzfreundliche Stationen im Franziskushospital eingerichtet. In Zukunft soll der Patient den Schwerpunkt noch deutlicher merken.

In den ersten Wochen sei es für Alexander Weisser erst einmal vordergründig „alle kennenzulernen“, so der Aachener. Danach stehen dann natürlich die Finanzen und die damit verbundenen Herausforderungen für das kleine Krankenhaus im Mittelpunkt. „Es ist nichts, was nicht lösbar wäre“, zeigte sich der neue Kaufmännische Direktor zuversichtlich. „Auch, wenn die Aufgaben nicht einfach sind.“

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