Aachen - Frankenbergern wird der Dorn im Auge abgesägt

Frankenbergern wird der Dorn im Auge abgesägt

Von: tka
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Mehr Durchblick mit der Kettensäge: Im Frankenberger Park wird das niedrige Gehölz an Bismarck- und Rehmannstraße entfernt. So soll der Park heller werden. Anwohner klagen, dass die Dunkelheit der Sträucher Suchtkranke und Obdachlose anzieht. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Mehr Durchblick bekommen die Besucher des Frankenberger Parkes - im Wortsinne. Am Mittwoch wurden dort die dichten Eiben und Ilex an der Bismarckstraße gerodet. Das niedrige Gehölz war den Anwohnern schon länger ein Dorn im Auge, weil der Park dunkel und unübersichtlich war und damit ein Treffpunkt für Suchtkranke und Obdachlose.

Die Anwohner klagen seit Jahren über Gestank und Müll, meiden die Wege des Parks. Die Rodung - auch an der Rehmannstraße wird das niedrige Gehölz ausgedünnt - ist ein erster Schritt zur Umgestaltung des Parkes.

„Er soll nicht länger negativ auffallen, den Anwohner ist die Umgestaltung sehr wichtig”, kommentiert Axel Costard vom städtischen Pressebüro die Maßnahme. Weitere Pläne - hervorgegangen aus einer Zukunftswerkstatt 2005 und der Arbeitsgruppe „Frankenberger Park” liegen bereits auf dem Tisch, unter anderem soll das ohnehin leere Wasserbecken entfernt und neue Blumenbeete sollen angelegt werden.

Ob aus der Bismarckstraße wie geplant eine Art Allee wird, ist noch nicht klar. „Die Finanzierungsfrage ist nicht geklärt”, erklärt Costard.
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