Aachen - Frankenberger Viertel: Verhaftung nach SEK-Einsatz

Frankenberger Viertel: Verhaftung nach SEK-Einsatz

Von: sh
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Großeinsatz am Rand des Frankenberger Viertels: Die Polizei rückte mit SEK-Kräften an. Ein Mann wurde knapp zwei Stunden festgenommen. Foto: Ralf Roeger
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Weitere Hintergrunde teilte die Polizei am Mittwoch nicht mit. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die Lage blieb bis zum späten Mittwochabend undurchsichtig. Fest stand bis Redaktionsschluss: Es hat einen Großeinsatz der Polizei in den Frankenberger Höfen gegeben, bei dem ein Mann schließlich festgenommen wurde. Dies bestätigte die Polizei auf Anfrage. Zu den Hintergründen wollte sich die Leitstelle der Polizei jedoch nicht weiter äußern.

Gegen 20.30 Uhr fuhren laut Augenzeugenaussagen zahlreiche Einsatzwagen im Bereich der Frankenberger Höfe (ehemals Kronprinzenquartier genannt) vor. Unter anderem wurde die Kronprinzenstraße zwischen Goerdeler- und Beverstraße abgeriegelt.

Zusätzlich wurden schwer bewaffnete Kräfte des Sondereinsatzkommandos (SEK) aus Köln angefordert. Auch die Feuerwehr war mit ihrem Rettungsdienst unterstützend vor Ort. Anschließend spielte sich alles weitere in einer Wohnung gegenüber des großen Gebäudekomplexes mit 200 Wohnungen ab, in dem erst vor wenigen Wochen die ersten Menschen eingezogen sind.

Kurz nach 22 Uhr erfolgte schließlich der Zugriff und der Mann konnte laut Polizei überwältigt und festgenommen werden. Dabei ist er offenbar leicht verletzt worden. Die Polizei sprach lediglich von einer „qualifizierten Ingewahrsamnahme“ und einem „Freiheitsentzug unter Einsatz des SEK“. Gerüchte, wonach der Mann eine Frau im Gebäude mit einem Messer bedroht habe, wollte die Polizei nicht bestätigen.

Weitere Menschen sind bei dem Einsatz offenbar nicht zu Schaden gekommen. Die Ermittlungen und Befragungen von Zeugen dauerten bis in die späten Abendstunden an.

Hinweis: In einer frühen Version des Artikels hatte es auf Basis von Augenzeugenberichten geheißen, die Verhaftung habe sich im Bereich „Frankenberger Höfe“ abgespielt. Tatsächlich hatte sich der Täter in einer Wohnung auf der gegenüberliegenden Straßenseite verschanzt.

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