„Frankenb(u)erger“ stellen neues Kulturprogramm vor

Von: Kristina Toussaint
Letzte Aktualisierung:
12571864.jpg
Stellten das Programm für die 2. Jahreshälfte vor: Mirka Mörl, Franz-Peter Beckers, Inge Klusemann und Dietrich Brandt. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Der Verein „Frankenb(u)erger“ sorgt auch in der zweiten Jahreshälfte für ein facettenreiches Kunst- und Kulturprogramm. Neben einer Ausstellung und verschiedensten Konzerten kann sich auf spannende Debatten und unterhaltsames Kabarett gefreut werden.

Genutzt wird die gesamte Burg, und zwischen erfolgreichen Klassikern überrascht das Programm auch mit ganz neuen Formaten. Los geht es mit Musik am 12. August.

Die Verbindung von Altem und Neuem stellt einen roten Faden im Veranstaltungsprogramm für die Monate August bis Dezember dar: Die Vorträge unter dem Titel „Gestern – Heute – Morgen“ schlagen den Bogen der technischen Entwicklung von der Vergangenheit in die Zukunft – am Beispiel der wichtigsten motorisierten Fortbewegungsmittel unserer Zeit.

„Heartmade in Aachen“ (22. bis 25. September), das erste mehrtägige Kammermusikfestival der Stadt, wird die Burg unter anderem so zeigen, wie sie zur Zeit ihrer Erbauung gewirkt haben muss. Auf einen zarten Abend mit Musik aus der Renaissance, mit Laute und Flöte, folgt ein Schumann-Abend, der die Burg „im Lichtschein der Romantik zeigen wird, so Mirka Mörl von den Frankenb(u)ergern.

Der Samstag des langen Klassikwochenendes ist zunächst für kleine Besucher reserviert: Am Nachmittag gibt es die Bremer Stadtmusikanten in einer aktuellen Komposition zu hören und zu sehen, bevor am Abend „Piazolla, Tango y Pasión“ den Auftakt zu einer langen Partynacht bilden sollen. Den krönenden Abschluss bietet eine Mozart-Matinee am Sonntag.

Lange habe man darauf hingearbeitet, „die ganze Burg bei einem solchen Klassikwochenende zum Klingen zu bringen“, so Mörl. Neben den Innenräumen werden zwei Open-Air-Schauplätze im Burghof bespielt. Beteiligt sind unter anderem drei Musiker des Sinfonieorchesters vom Theater Aachen: der Violinist Felix Gigl-berger, Saman Maroofi an der Posaune und Blanca Gleisner an der Oboe.

Der Blues zieht in die Burg

Doch nicht nur Klassik-Fans kommen beim Burg-Programm auf ihre Kosten. Eine „Kette von Highlights“ bietet eine „Mischung aus Klassik und Moderne“, so Frankenb(u)ergerin Inge Klusemann.

Am Freitag, 12. August, können Blues-Liebhaber die Reunion einer echten Öcher Bluesrocklegende miterleben: Charly Büchel und Dieter Kaspari, Gründungsmitglieder der 1968 ins Leben gerufenen Band Truss geben Open Air ihre Songs in einer akustischen Rhythm‘n‘Blues-Version zum Besten.

Fortgesetzt wird die in der Vergangenheit sehr erfolgreiche Reihe der „jazz+“-Doppelkonzerte, die an drei Terminen Jungmusiker aus der Region und lokale Größen an einem Abend auf die Bühne holt. Genutzt wird hierfür das Dachgeschoss der Burg, das mit seinen 70 Plätzen „etwas von einem Jazzkeller hat“, so Klusemann. In diesem exklusiven Rahmen kann am 2. Oktober auch die preisgekrönte Kabarettistin Tina Teubner erlebt werden, begleitet von Livemusik von Sven Süverkrüp.

Für Kinder sind außerdem ein Märchennachmittag und ein Puppentheater im Programm. Eine Ausstellung von Tim Berresheim zeigt ausgewählte Objekte computergenerierter Kunst, Workshops und Vorträge beleuchten aktuelle Themen aus den Blickwinkeln der Philosophie und der Soziologie und im Dezember wird beim inzwischen traditionellen Adventssingen auf die Weihnachtszeit eingestimmt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert