„Frankenb(u)erger” laden zum Alleenfest

Von: Thorsten Karbach
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Sicherheit geht (im Moment) vo
Sicherheit geht (im Moment) vor: Solange die Straße gesperrt ist, gibt es keine Probleme, die Straßen an der Kreuzung Viktoriaallee/Bismarckstraße zu kreuzen. Eine markierte Querung wird es aber nicht mehr geben, auch wenn Anwohner diese fordern. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Verschnaufen. Innehalten. Und feiern. Es ist viel passiert in den letzten Monaten im Frankenberger Viertel. Und es stehen viele Veränderungen an - allen voran der Umbau der Burg Frankenberg in ein Bürger- und Kulturzentrum.

Doch am Sonntag wollen die Menschen im Viertel erst einmal feiern. Die Frankenb(u)erger e. V. veranstalten am 28. August von 12 bis 20 Uhr das fünfte Alleenfest. Dieses steht unter dem Motto „Ein Viertel präsentiert sich” und entsprechend werden sich Gastronomen, Händler, Gewerbetreibende, Dienstleister, initiativen, Künstler und Vereine rund um die Oppenhoffallee zeigen und das Viertels in all seiner Lebendigkeit vorstellen. „Und dieses Viertel ist sehr vielfältig”, verspricht Dagmar Brockkötter vom Verein Frankenb(u)erger.

Auf einer kleinen Bühne haben die Frankenb(u)erger darüber hinaus ein kleines Programm auf die sprichwörtlichen Beine gestellt. Von 12 bis 18 Uhr wird der Viertelflohmarkt geöffnet haben und im Rahmen des Alleenfestes wird auch der Umbau der Frankenburg noch einmal vorgestellt. „Das bindet im Moment all unsere Kräfte”, beschreibt Brockkötter, welch Engagement die Frankenb(u)erger in das Projekt stecken. Die Finanzierung sei mittlerweile gesichert, die Baugenehmigung liege vor, die erforderlichen Ausschreibungen werden von den Architekten aktuell vorbereitet.

Andernorts endet in diesen Tagen dagegen eine Baumaßnahme - der Umbau der Viktoriaallee. „Es ist erfreulich, dass die bald zu Ende ist”, sagt Brockkötter. Die letzten Arbeiten laufen, die Stadt verweist stolz (wir berichteten) auf das neue Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderung.

Mit Sicherheit vergeblich warten viele Anwohner aber auf einen neuen Fußgängerüberweg an der Kreuzung Viktoriaallee/Bismarckstraße. „Dort ist kein Fußgängerüberweg geplant”, erklärt Björn Gürtler vom Presseamt der Stadt Aachen auf Anfrage. Bewohner hatten sich zuletzt gewundert, warum es dort noch keine neue Markierung eines Überwegs gibt. Die Verwunderung wird nun kaum abnehmen.

Ratsantrag liegt vor

Ein anderes Thema schwebt gerade über dem Viertel und wird - vor allem unter Händlern und Gastronomen - auch während des Alleenfestes wohl für Gesprächsstoff sorgen: die Ausweitung des Bewohnerparkens im Frankenberger Viertel. Dort gibt es bislang die Zone Z (wie Zollernstraße).

Die Ratsmehrheit von CDU und Grünen hatte aber schon im Februar den politischen Wunsch geäußert, das Bewohnerparken im Viertel auszuweiten. Ein Ratsantrag liegt vor. Nach AZ-Informationen sorgt der aber keineswegs für große Begeisterung. Nun wird er erstmals politisch verhandelt. Am 15. September tagt der Mobilitätsausschuss erstmals wieder nach der Sommerpause. Dort soll das Thema auf die Tagesordnung. „Es geht um die Ergänzung der vorhandenen Prioritätenliste”, erklärt Gürtler.

Zumindest am Sonntag sollte im Frankenberger Viertel aber gute Laune Priorität haben - beim fünften Alleenfest. „Das Viertel freut sich drauf”, sagt Dagmar Brockkötter.

Tanz und Musikauf der Bühne

Das Programm auf der Bühne des Alleenfestes sieht Folgendes vor: 15 Uhr Musik mit KulturThaler, 16 Uhr Tanzdarbietung der Kindergruppe des TSC Schwarz-Gelb Aachen, 17 Uhr Musik mit KulturThaler, 18 Uhr Tanzworkshop für Erwachsene mit dem TSC Schwarz-Gelb Aachen.
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