Fotoclub 2000: Geschärfter Blick für tolle Motive

Von: Jessica Jumpertz
Letzte Aktualisierung:
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Themenvielfalt: Ein vorgegebenes Motto gibt es bei der Ausstellung des Fotoclubs 2000 traditionell nicht. Die Besucher erwarten daher zahlreiche unterschiedliche Motive, die mit verschiedensten Kameratechniken umgesetzt wurden. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Bunte Regenschirme, die von oben wie Farbflecken auf dem nassen Pflaster aussehen. Die Skulptur einer nackten Frau, die im Vordergrund fokussiert ist, schräg dahinter ihr Schatten an der Wand. Die Darstellung ist in schwarz weiß gehalten. Die Jahresausstellung des Fotoclub 2000 Aachen im Foyer des Finanzamtszentrums zeigt verschiedenste Motive, Themen und Techniken — denn den Hobbyfotografen des Clubs wird für die Ausstellung freie Hand gelassen. Bis zum 13. Januar sind die Fotografien zu sehen.

Etwa 120 Bilder stellt der Fotoclub aus, 27 von 38 Mitgliedern nehmen an der Ausstellung teil. Dabei wird den Hobbyfotografen für die Ausstellung bewusst freie Hand gelassen. Es gibt keine Vorauswahl, jedes der Mitglieder kann teilnehmen, wenn es möchte. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Fotograf neu im Club ist oder schon lange dazugehört. Die einzige Regel ist: Das Werk muss in den dafür vorgesehenen Rahmen passen und die sind alle gleich groß.

„Man würde ja Leute ausschließen, die sagen, dass sie das Thema nicht interessiert“, erklärte Peter Palm, Vorsitzender des Fotoclub 2000 Aachen, bei der Eröffnung. „Es steht jedem vollkommen frei, was er in diesen Rahmen macht“, fügte Walter Schumacher hinzu. Der Amateurfotograf habe sich gerade aus diesem Grund für den Fotoclub entschieden. So kann jeder Fotograf seinen eigenen Ansprüchen gerecht werden, da er das verwirklichen kann, was er zeigen möchte.

Dass nicht jeder die gleiche Technik verwendet oder die selben Motive auswählt, wird schnell deutlich — die Fotografien zeigen die unterschiedlichsten Motive in verschiedener Art und Weise. Von Nahaufnahmen von Pilzen in Farbe, über Magnolien in schwarz-weiß, verfremdete und bearbeitete Bilder bis hin zu Spiegelungen im Wasser – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

„Ich habe immer großen Spaß daran, den Facettenreichtum dieser Ausstellung zu entdecken“, sagte Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer, die die Ausstellung eröffnete. Für sie ist die Vielfalt der Themen, das sorgfältige Auge und auch der Stolz der Fotografen das Besondere dieser Veranstaltung. Leidenschaft für Fotografie werde hier groß geschrieben. Das wurde denn auch gleich bei der Vernissage deutlich: Denn während der Veranstaltung zückten viele Mitglieder bereits wieder ihre Kamera, um Aufnahmen zu machen. Denn der Augenblick spielt eben auch eine große Rolle in der Fotografie.

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