Aachen - Folk der „Rumtreiber“: Regionale Antwort auf die Kölner

Folk der „Rumtreiber“: Regionale Antwort auf die Kölner

Von: Gerd Simons
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Treiben sich gerne und laut auf den Bühnen ‘rum: Die Musiker Markus Paffen, Jens Offergeld, Timo Hamacher, Heiko Mürkens und Dirk Jöris (von links). Foto: Mario Irrmischer

Aachen. „Wenn schon, dann richtig und mit allen Konsequenzen“, ist die Devise der neuen Regio-Folk-Band Rumtreiber. So haben sich fünf langjährige und erfahrene Musiker bei bekannten Cover-Bands aus der Region zusammengefunden.

Timo Hamacher (Gesang/Gitarre), Heiko Mürkens (Keyboard/Quetschbüll/Gesang), Jens Offergeld (Bass/Gesang), Dirk Jöris (Gitarre/Mandoline/Gesang) und Markus Paffen (Schlagzeug) feilten ein ganzes Jahr im Tonstudio von Heiko Mürkens am Konzept und an den Songs ihrer neuen Band.

Auf ihren wirkungsvollen und einprägsamen Namen ist die Combo gekommen, weil sie sich musikalisch in vielen Stilen rumtreiben – vor allem aber auf den Bühnen der Städteregion Aachen. „Wir wollten nicht die hundertste Band sein, die über den Vater Rhein und den Kölner Dom schreibt und singt“, erläutert Dirk Jöris. „Wir erzählen Geschichten aus dem Leben in unserer Region – der Region zwischen Rhein und Maas, Eifel und Niederrhein, zwischen Aachen und Köln, rund um Eschweiler, Düren, Jülich, Alsdorf, Baesweiler und vielen anderen Orten mehr“, fügt Jöris hinzu.

In dem Lied „Rumtreiber“ ihrer ersten CD „Wir sind Rumtreiber“, die Anfang Dezember erschienen ist, nimmt die Band die Zuhörer mit auf ihre Entdeckungsreise durch viele Orte der Region. Verpackt haben die fünf Rumtreiber alle ihre Texte in eingängige Musik, die sich sofort bei den Ohrenzeugen festsetzt.

Auch wenn die Menschen in den Sälen die Songs noch nicht kennen, haben sie das Gefühl, mit den Liedern alte Bekannte wiederzutreffen und würden schon ab dem zweiten Refrain mitsingen, beobachtete Jöris das Publikum bei den ersten Auftritten im Karneval und beim Live-Debüt ihrer „Leinen-Los-Tour“ im Mai.

Geübt durch jahrzehntelanges Engagement in Cover-Bands, sind es nun die eigenen Songs, die den Schwerpunkt im Repertoire der Rumtreiber ausmachen. Mit Timo Hamacher, bis letzten Aschermittwoch Frontmann der Band Mennekrater, haben sie einen charismatischen Sänger in ihren Reihen, den eine Band im Mundart- und Stimmungssegment unbedingt braucht: als sogenannte „Rampensau“ geht er auf die Menschen zu und lässt ihnen keine andere Chance als einfach mitzumachen und kollektiv eine guten Zeit zu haben.

Der Tonträger „Wir sind Rumtreiber“ ist randvoll von Ohrwürmern, die das Zeug zu Klassikern haben. Hier sind die Songs „Rumtreiber“, „Pater Paul“, „Nück Naat weed jedanz“ und „Fotoalbum“ zu nennen, die aus den Liedern der CD herausstechen. Die Rumtreiber sind laut Jöris stolz darauf, dass sie schon in der ersten Session auf der dritten AAK-Motto-CD mit „Hück Naat weed jedanz“ ihre erste musikalische Visitenkarte abgeben konnten. Die Rumtreiber sind eine Band von hoher musikalischer und handwerklicher Qualität mit guten Ideen, die im Karneval in Aachen und in der Städteregion ein gehöriges Wort mitreden wird.

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