Förderverein der Luise-Hensel-Realschule feiert 25-Jähriges

Von: Sarah Hall-Waldhauser
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Aachen. Angelika Kempen ist die Vorsitzende des Fördervereines der Luise-Hensel-Realschule, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, und ist begeistert.

Sie erzählt: „Es macht großen Spaß, sich für Kinder zu engagieren. Ich mache das sehr gerne und nehme meine Aufgabe sehr ernst”.

Angefangen hat alles im Oktober 1984. „Es waren acht Lehrer unserer Schule, die sich zusammengesetzt haben und den Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen der Luise-Hensel-Realschule gründeten”, erinnert sich Laurenz van Treeck, ehemaliger Schulleiter und langjähriges Mitglied im Förderverein, an die Anfänge.

Mittlerweile zählt der Verein um die 400 Mitglieder. „Ein Förderverein ist von großer Bedeutung für eine Schule. In der heutigen Zeit kann wohl keine Schule mehr auf ihn verzichten”, weiß auch Sibylle Reuß, die Schulleiterin der Realschule. Mit Hilfe des Fördervereins bleiben Schulprojekte nicht nur bloßer Wunschtraum, sondern können Wirklichkeit werden.

So konnte sich beispielsweise die Schulband über neue Musikinstrumente, Verstärker, Lautsprecher sowie Beleuchtungsanlagen freuen. Auch die Theater-AG hätte ohne die finanzielle Unterstützung des Vereins ihre Stücke wohl bei Tageslicht aufführen müssen. Doch eine Verdunklungsanlage in der Aula der Schule sowie ein neuer Vorhang sorgen bei den Theater begeisterten Schülern nun für das richtige Romeo und Julia Gefühl.

Aber nicht nur die Schulprojekte, sondern auch jeder einzelne Schüler soll beim Förderverein im Mittelpunkt stehen. „Wir kümmern uns darum, dass beispielsweise Kinder, deren Eltern in einer schwierigen finanziellen Lage sind, dennoch an den Klassenfahrten teilnehmen können”, sagt Kempen.

Kein Kind soll von der Schulgemeinschaft ausgeschlossen werden. Auch die Schüler, die vor Jahren auf der Luise-Hensel-Realschule die Schulbank gedrückt haben, können sich regelmäßig von der Arbeit des Fördervereins überzeugen. Kempen und die übrigen Mitglieder laden immer am letzten Oktoberwochenende zum Ehemaligentreffen ein.

Die Schüler sind von so viel Engagement begeistert: „Ich finde es schön, dass es einen Verein gibt, der sich für die Interessen der Schüler einsetzt”, erzählt Sonja Rein, eine ehemalige Schülerin. „Und nebenbei ist es klasse, wieder in alten Erinnerungen zu schwelgen und seine ehemaligen Lehrer wieder zu sehen”, fügt Manuela Lennartz schmunzelnd hinzu.
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