Förderschule Kennedypark mit neuen Räumen und neuem Leiter

Von: Christoph Classen
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Wechsel: Agnes Schuler wurde als Leiterin der Förderschule Kennedypark in den Ruhestand verabschiedet, ihr Nachfolger ist Stefan Foto: Wolfgang Plitzner

Aachen. Diesmal hatte sich Wolfgang Rombey die Rosinchen rausgepickt. Daraus machte der Schuldezernent auch gar keinen Hehl. „Ich habe mich für den lachenden Teil entschieden”, sagte Rombey in der Schule am Kennedypark, einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Den traurigen überlasse er Norbert Greuel von der städtischen Schulaufsicht.

Denn am Kennedypark wurde einerseits der Anfang einer neuen Ära gefeiert, andererseits aber auch Abschied genommen. Die Einrichtung, die 2006 den Antrag auf gebunden Ganztag stellte, hat für dieses Angebot nun auch die entsprechenden Räume.

Rund 500.000 Euro wurden in die Umgestaltung investiert, bei der auch die Schüler kräftig mit anpackten. Entstanden sind neue Gruppenräume, ein Mehrzweckraum und eine Lehrküche, in der die Schüler gemeinsam kochen und essen.

„Das ist wichtig, gerade an diesem Standort. Die Kinder sollen nicht nur gemeinsam lernen, sondern auch ihre Freizeit zusammen verbringen”, sagte Rombey.

Ziel sei es stets gewesen, die Schule zu einem „zweiten Zuhause” zu entwickeln, sagte Agnes Schuler. Die Schulleiterin war es, die das Projekt gebundenen Ganztag tatkräftig vorantrieb. Ihr war der zweite Teil der Feierstunde gewidmet. Schüler, Lehrer und Eltern wollten sich nach 13 Jahren von Schuler gebührend verabschieden. Am Monatsende geht die Schulleiterin in den Ruhestand - auch wenn sie am Kennedypark eigentlich niemand so richtig gehen lassen möchte. Auch Norbert Greuel, der mit der Verabschiedung den traurigen Teil der Veranstaltung übernahm, konnte es gar nicht so recht fassen. „Als ich hörte, dass du gehst, liebe Aggi, dachte ich, das kann doch gar nicht sein. Du bist doch noch viel zu jung”, bewies er Charmeur-Qualitäten. Greuel blickte auch auf die Karriere von Schuler zurück. Als sie 1994 als Sonderschulpädagogin nach Aachen kam, feierte sie wenig später ihr 25-jähriges Berufsjubiläum.

„Damals gab es dafür noch einen Tag frei und 600 D-Mark”, sagte Greuel. Bei den Beurteilungen ihrer Fähigkeiten habe Schuler stets Bestnoten erhalten, und „was du am Kennedypark geschaffen hast, verdient Respekt”, so der Schulamtsleiter weiter. Schulers Nachfolger Stefan Jannes wünschte Greuel neben einem „glücklichen Händchen” auch noch „große Füße”. Schließlich dürfte es nicht leicht werden, die Fußstapfen, die Agnes Schuler am Kennedypark hinterlassen hat, auszufüllen.
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