FöKiKa freut sich über 4000 Euro

Von: ssi
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Für den Nachwuchs aktiv: Johannes Schumacher (links) und Sohn Sebastian, Irmgard von Conta-Kerres (2. von links), Klaus Nießen (2. von rechts) und Steffi Diefenthal vom FöKiKa. Foto: Wolfgang Plitzner

Aachen. Es gibt viele Gründe, den Karneval zu mögen. Johannes Schumacher, Inhaber der Bäckerei Leo, fällt sofort ein guter Grund ein: „Wenn am Karnevalssonntag die lachenden Kinder freudestrahlend durch die Stadt ziehen, dann ist das ein schönes Stück Heimat”, sagt er. Ein Stück Heimat, das jedoch Jahr für Jahr Unterstützung braucht.

Denn damit viele Vereine, Schulklassen und Privatinitiativen am Kinderzug teilnehmen können, brauchen sie passende Kostüme und vielleicht ein wenig Hilfe bei ihrem Wagen. Dafür hält der Verein zur Förderung des Aachener Kinderkarnevals (FöKiKa) Mittel bereit.

„Es ist uns wichtig, dass auch das gemeinsame Gestalten, das Basteln und Überlegen nicht zu kurz kommen. Auch das ist unserer Meinung nach Karneval”, sagt Schatzmeister Klaus Nießen. Wurfmaterial gehöre jedoch nicht zu den Dingen, die vom FöKiKa gefördert werden, erklärt die Vorsitzende, Irmgard von Conta-Kerres. Viele Gruppen nutzen das Angebot, sodass jede Spende beim Verein herzlich willkommen ist.

Umso größer ist nun die Freude bei allen Beteiligten über eine besondere Aktion von Leo. Denn der Bäcker hat im Februar 12.100 Löwi-Sandbrötchen mit einem lachenden Gesicht verkauft und konnte dem FöKiKa nun einen Scheck über 4000 Euro überreichen.

Nicht nur, weil Junior-Chef Sebastian Schumacher vor Jahren selbst im Hofstaat des Märchenprinzen mit von der Partie war, liegt ihm der Nachwuchs am Herzen. Über die größte Einzelspende seit der Gründung des Vereins 1973 ist er auch stolz, weil er die Arbeit der Ehrenamtler zu schätzen weiß, die sich bei Wind und Wetter um das Wohl der Kinder kümmern.

Dabei ist der Karnevalszug nur eine Seite der Nachwuchsförderung durch den Aachener Kinderkarneval (AKiKa). Die Betreuung des Kinderprinzen mit seinem Hofstaat und der Kindergarde, der Prinzenwagen, das Motto, der Orden und auch das Kinderfest und die Proklamation gehören zu den Aufgaben, seit Jacques Königstein die kleinen Jecken der Stadt 1937 organisierte.
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