Aachen - Flohmarkt: Knöllchenfeuer in Brand gelöscht?

Flohmarkt: Knöllchenfeuer in Brand gelöscht?

Von: Daniela Martinak
Letzte Aktualisierung:
Das soll nicht mehr passieren:
Das soll nicht mehr passieren: Beim letzten Flohmarkt an der Debyestra0e kam es wegen Falschparkern zum Verkehrschaos. Jetzt stehen weitere Parkplätze zur Verfügung. Foto: Ralf Roegr

Aachen. All das Geld, das die Flohmarktbesucher dank der günstigen Preise sparen konnten, nahm kurze Zeit später den direkten Weg zur Stadtkasse. Im August herrschte regelrechtes Verkehrschaos an der Debyestraße.

Und die Falschparker ärgerten sich letztendlich ebenso wie die Ordnungshüter, die die Knöllchen wie Flyer verteilten und die Autofahrer selber, die die Straße passieren wollten und einfach nicht an den falsch parkenden Fahrzeugen vorbeikamen. Jedenfalls nicht ohne sich selbst- und auch die anderen Verkehrsteilnehmer erheblich zu gefährden.

„Wir haben lange darüber diskutiert, ob wir diese Veranstaltung überhaupt noch einmal genehmigen sollen”, erklärt Marianne Krott, Leiterin des Bezirksamtes Brand. Jetzt aber glaubt man, eine Lösung gefunden zu haben.

Am kommenden Sonntag, 23. September, dürfen sich Flohmarktbegeisterte in der Zeit von 11 bis 18 Uhr wieder auf zahlreiche Stände und günstig zu erwerbende Artikel auf dem Gelände des neuen OBI-Baumarktes an der Debyestraße freuen. Nur parken dürfen sie dort nicht. Stattdessen stünden aber ausreichende Parkmöglichkeiten an anderer Stelle zur Verfügung.

So etwa an der beinahe gegenüberliegenden Autowerkstatt mit 80 Plätzen. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, eine freie Lücke zu finden, sollte bis zum QCG-Gelände (ehemaliges Siso-Gebäude) an der Ecke Debyestraße/Neuenhofstraße fahren. 250 Autos könnten dort abgestellt werden.

„Wir bitten die Besucher, wirklich nur auf diesen Parkplätzen zu parken”, betont Marianne Krott. Schilder werden am Veranstaltungstag darauf hinweisen, wo sich die Parkplätze befinden. Eine Flatterbandabsperrung soll die Falschparker von den Rändern der Debyestraße fernhalten - und Ordnungshüter seien sowieso vor Ort, um ein Auge auf die Situation zu werfen. Die „Unbelehrbaren”, wie die Bezirksamtsleiterin es ausdrückt, werden wieder mit einem Knöllchenfeuer rechnen müssen.

Veranstalter Volker Weitz, Geschäftsführer von „Melan”, rechnet wieder mit bis zu 2500 Besuchern. „Aber keine Sorge, in der Regel halten sich die Leute nur ein bis zwei Stunden auf dem Flohmarkt auf. Es herrscht also ein schneller Umlauf”, beruhigt Weitz schon Mal im Voraus.
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