FlicFlac-Team ist schon Feuer und Flamme

Von: Stefan Herrmann
Letzte Aktualisierung:
9083698.jpg
Die Zipfelmütze sitzt, das Zelt steht: Der Zirkus FlicFlac verspricht mit „Schöne Firetage!“ eine spektakuläre, schräge, schrille und humorvolle Weihnachtsshow. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Wasser marsch statt Feuer frei: Sturmböen peitschen beim werbewirksamen Zeltaufbau des FlicFlac-Teams über den Bendplatz. Der Regen prasselt auf die Planen, hastig zurren kernige Kerle Seile fest. „Das ist Zirkus live“, legt Produzent Sascha Freudrich eine ansteckende Freude ob der besonderen Umständen an den Tag und reibt sich die Hände.

Zum zweiten Mal gastiert der Zirkus FlicFlac mit einer Weihnachtsshow im Dreiländereck. Eines ist sicher: Eine weihnachtlich-besinnliche Show erwartet die Zuschauer nicht, wenn sie ab dem 19. Dezember „Schöne Firetage!“ genießen.

Denn feurig-furios soll es unter der gigantischen schwarzen Zeltkuppel zugehen. Schriller, schräger und vor allem explosiver – all das verspricht Freudrich für die Zweitauflage. Dafür sorgen 60 Artisten aus 15 Ländern. Dabei wartet der Weihnachtscircus im Dreiländereck mit einem komplett neuen Programm auf. „Keiner der Artisten ist bisher in Aachen aufgetreten. Alles ist ganz neu“, betont Freudrich.

Seit Montag brennt unterdessen die Crew ein Feuerwerk in Sachen Aufbau ab. Das im Durchmesser 48 Meter messende Hauptzelt ragt bereits in den adventlichen Aachener Himmel. Verantwortlich dafür ist David Storms, Zeltmeister und technischer Leiter der Show. „Wir brauchen die Größe für unsere spektakulären Nummern“, sagt er. Damit meint er vor allem das Zugpferd von FlicFlac in diesem Jahr: Die vier Motocross-Freestyler von „Airfours One“ versprechen Nervenkitzel pur zur sonst so beschaulichen Weihnachtszeit. 20 Meter weit springen sie mit ihren Maschinen durch das Zelt. Stockender Atem beim Publikum ist so gut wie garantiert.

Die Macher versichern zwar, die Show sei absolut familientauglich, für Kleinkinder ist FlicFlac jedoch traditionell nicht der richtige Ausflugsort. „Ein bisschen provokativ darf‘s bei uns schon sein“, meint denn auch Produzent Freudrich mit einem Augenzwinkern.

Die Artisten reisen ab Sonntag unter anderem aus Kanada, den USA, Russland, Spanien und Frankreich an. 13 verschiedene Acts heizen dem Aachener Publikum dann gut zwei Wochen ein. Und das steht auf das FlicFlac-Feuerwerk. 40.000 Zuschauer strömten im vergangenen Jahr zur Weihnachtsshow. „Damit war für uns direkt klar: Wir kommen wieder!“, so Freudrich. 1730 Menschen finden im Zelt Platz, 52.000 Besucher insgesamt können potenziell „Schöne Firetage!“ erleben.

Und während draußen der Sturm wütet, versprechen die Macher drinnen eine heiße zweieinhalbstündige Show. Natürlich gehe man bei all dem feurigen Einsatz auf Nummer sicher, sagt Storms. Die Bauabnahme gemeinsam mit der Feuerwehr erfolgt kommende Woche.

Danach setzen die Organisatoren vor allem auf stürmischen Applaus, wenn Artisten wie die russischen Muskelpakete von „Workout“ von Reckstange zu Reckstange springen oder die drei grazilen Frauen vom „Air Trio“ durch die Lüfte wirbeln. Und drum herum – na klar – lodert jede Menge Feuer im FlicFlac-Programm, für das Regisseur Thomas Bruchhäuser verantwortlich ist.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert