Aachen - Flashmob am Bahnhof: Auf Pfiff „eingefroren”

Flashmob am Bahnhof: Auf Pfiff „eingefroren”

Von: sven
Letzte Aktualisierung:
Freeze-Flasmob
Freeze-Flasmob: Auf Pfiff als Startsignal erstarrten alle Teilnehmer in ihrer letzten Position und Bewegung.

Aachen. Trotz parallel laufender Neonazi-Demonstration haben sich am Samstag auf dem Bahnhofsvorplatz rund 40 Teilnehmer zu einem Freeze-Flashmob versammelt.

Gegen 15 Uhr ertönte ein lauter Pfiff als Startsignal, woraufhin alle Teilnehmer in ihrer letzten Position und Bewegung erstarrten also „einfroren” (Englisch: freeze).

Dass die daraus resultierenden skurrilen Haltungen bei den Passanten für Verwunderung sorgen und fragende Blicke mit sich brachten, ist beabsichtigt.

Blitzaufläufe wie dieser, bei denen sich junge Leute über das Internet zu einem scheinbar spontanen Menschenauflauf mit diversen Aktionen wie Kissen- oder Wasserschlachten an einem öffentlichen Ort verabreden, sind im Allgemeinen unpolitisch, so dass in diesem Fall nur von einer zufälligen Überschneidung mit der Demonstration der Neonazis auszugehen ist.

Ungewöhnlich war dieser Umstand und das große Polizeiaufgebot für die Flashmobber dennoch. Nach fünf Minuten wurden die Teilnehmer durch einen zweiten Pfiff aus ihrer Regungslosigkeit befreit und konnten sich den Fragen vieler Neugieriger stellen.
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