„First Lego League 2013“ zeigt Lego-Arbeiten in größter Präzision

Von: Svenja Pesch
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Längst keine kleinen Spielkinder mehr: Bei der „First Lego League 2013“ nahmen in Aachen 111 Teilnehmer aus ganz NRW – hier das Team „Smart Bo(t)ss“ – teil. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Auf den ersten Blick erinnert das Treiben an vergangene Kindertage, an denen man im Kinderzimmer an Lego-Figuren gebastelt hat. In feinster Kleinarbeit wurden Stein und Stein zusammengefügt. In der Aula des Einhard-Gymnasiums erinnern bei genauerem Hinsehen aber lediglich die vielen Legosteine und einige begeisterte Väter an eben diese Tage.

Denn das, was hier gebaut wurde, ist schon eine etwas andere Liga, als die daheim zusammengesetzten Hubschrauber. Bei der „First Lego League 2013“ zeigen 111 Teilnehmer aus 16 verschiedenen Schulen, was sie unter dem Motto „Natures´s FurySM - Im Kampf mit den Naturgewalten“ aus den kleinen Steinchen für perfekt konzipierte Roboter basteln können.

Der überregionale Wettbewerb, zu dem die Schüler aus ganz NRW angereist sind, gliedert sich in mehrere Bereiche. Jedes Team muss eine Präsentation zum Thema vorbereiten und erklären, wie man Naturgewalten verhindern oder die Folgen bewältigen kann, bevor sie einer Jury ihre erarbeiteten Roboter zeigen.

Tom Steschi ist Organisator und Ausrichter für Aachen und freut sich, dass der Wettbewerb bereits zum zwölften Mal am Einhard stattfindet: „Was die Teams hier leisten, ist wirklich super. Sie hatten zweieinhalb Monate Zeit, um das Motto umzusetzen. Dabei liegt die Bewertung auf mehreren Schwerpunkten: Die Präsentation, die Ausarbeitung des Roboters, das Team, welches am besten zusammengearbeitet hat, und wer das beste Roboterdesign hat.“

Vom Einhard-Gymnasium sind vier Teams angetreten. Zwei im Rahmen des neuen Fachs „Junior Ingenieur Akademie“ und zwei im Rahmen einer Lego-AG in der Schule. Das Team „WillyWilly“ ist eines von ihnen, und Tobias Leng und seine sieben Mitstreiter begutachten noch einmal jeden Winkel ihres Platzes. Hier ist ganz feine Präzisionsarbeit gefragt.

„Für unseren Roboter haben wir bestimmt über 200 Legosteine verwendet“, erklärt der Achtklässler. „In den Herbstferien haben wir angefangen, alles zu planen; und dann ging es los. Für unseren Roboter haben wir einen Systemblock zum Programmieren bekommen und haben dann das Design entworfen und einen Sensor eingebracht. Das Ganze muss dann natürlich programmiert und getestet werden“, erläutert der Schüler.

Schließlich müssen die Roboter bestimmte Aufgaben erfüllen, wie beispielsweise einen Tsunami auslösen, einen Krankenwagen einparken oder über Hindernisse fahren. Und das alles in einer Zeit von zwei Minuten und 30 Sekunden. Wer das Finale gewinnt, der kann schon bald nach Rheinland-Pfalz zum Deutschlandfinale reisen - und dann, wenn die Steine es wollen, zur Weltmeisterschaft.

Für Tobias‘ Team hat es in diesem Jahr leider nicht zum Sieg gereicht. Aufgeben wollen die Lego-Fans aber dennoch nicht. Im Gegenteil: Jetzt wird erst recht an dem perfekten Lego-Roboter gearbeitet.

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