Firmenlauf „B2Run“: 3400 rennen durch Reithalle und Tivoli

Von: Martina Stöhr
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Viel trinken: viele Läufer nahmen die Getränkebecher, von Helfern am Streckenrand gereicht, gerne in Anspruch. Insgesamt war der sehr gut organisiert. Foto: Ralf Roeger
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3400 liefen beim „B2Run“ dieses Jahr einen Steinkäuzchen-Umweg.

Aachen. „Professionell und gut organisiert“: So beschrieb Ludger Steinbeck, Aldi-Süd, Gesellschaft Eschweiler, den Firmenlauf „B2Run“, zu dem sich am Donnerstag 3400 Läufer auf dem Gelände des CHIO an der Krefelder Straße einfanden. Ludger Steinbeck und seine Kollegen stellten mit 141 Läufern das größte Team bei den Konzernen.

Der Lauf sei vor allem deshalb so schön, weil sich die Mitarbeiter so auch einmal außerhalb der Filialen träfen, sagte er. Und das fange schon bei den Vorbereitungen zum Lauf an. Die bedrohlich dunklen Wolken am Himmel konnten die gute Stimmung nicht trüben. Aus den Boxen dröhnte die Musik, während sich das „Village“ nach und nach mit Läufern füllte.

Überall sammelten sich Grüppchen mit Tickots in leuchtenden Farben. Adrian Ulfig und seine Kollegen vom Senioren- und Betreuungszentrum Eschweiler präsentierten sich als „Rennschnecken“. Die Aufschrift auf ihren Trickots kam nicht von ungefähr. Das Team wollte der Herausforderung mit Humor begegnen, Ulfig selbst hat erst vor wenigen Wochen überhaupt angefangen zu laufen und hofft nun, das Ziel in 40 Minuten zu erreichen.

Damit die gesamte Läuferschar den Steinkauz nicht verschreckt, der laut Unterer Landschaftsbehörde derzeit in der Soers brütet, wurde die Strecke entsprechend abgeändert. Rund fünf Kilometer galt es beim „B2Run“ zu laufen. Das Besondere: Die Strecke führte durch die Reithalle des CHIO und auch durch den Tivoli. Im Stadion wurde mit der Lautsprecheranlage die Geräuschkulisse eines vollen Stadions simuliert, während die Läufer sie durchquerten.

Dass der Start in zwei Wellen verlief, fand Ludger Steinbeck vom Aldi-Team besonders gut. Zuerst starteten die schnellen Läufer, wenig später die anderen, ohne sich in die Quere zu kommen. Dieses System wurde zum ersten Mal im vergangenen Jahr geprobt und hat sich laut Pressesprecherin Miriam Sommer sehr bewährt.

Mit dem „B2Run“ in Aachen startet eine ganze Serie von Läufen: „B2Run“-Events gibt es laut Stefan Schumm, Organisationsteam, in ganz Europa und sogar in Südafrika. Die besten Teams aus Deutschland treffen sich in Köln zum Finale.

Anne Schönrock und Lucas Lingens, FH Aachen, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, machen sich keine Hoffnungen auf einen Titel. Sie wollen es gemütlich angehen lassen und gemeinsam mit ihren Professoren an den Start gehen können. Lucas ist zum ersten Mal dabei, und für ihn zählt vor allem der „olympische Gedanke“. Entsprechend locker hat er sich auf den Lauf vorbereitet.

Dass der durch und durch gut organisiert ist, dafür sorgt ein Team aus Leuten, die den „B2Run“ in vielen deutschen Städten organisieren. Mit seinen 3400 Teilnehmern ist der Lauf in Aachen dabei vielleicht sogar einer der kleineren. In Köln gehen 22.000 Sportler an den Start.

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