Aachen - Filmstart im Apollo: „Und am Ende sind alle allein“ läuft an

Filmstart im Apollo: „Und am Ende sind alle allein“ läuft an

Von: Günter H. Jekubzik
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Diese Filmszene passt: Regisseur Kolja Malik (rechts) begutachtet die Aufnahmen für „Und am Ende sind alle allein“. Foto: Günter H. Jekubzik

Aachen. Nach einigen Festival-Starts kehrt der No Budget-Film „Und am Ende sind alle allein“ zum Bundesstart am 7. April wieder an seinen Drehort Aachen zurück. Donnerstag (20 Uhr) präsentiert ihn Regisseur Kolja Malik persönlich im Apollo an der Pont-straße, zur Diskussion wird fast das komplette Team anwesend sein.

„Fünf Menschen begegnen sich in einer Stadt und erleben einen Trip durch eine Nacht. Fünf Menschen in einer undurchsichtigen, haltlosen Realität.“ So beschreibt Kolja Malik, beim Dreh 2012 und 2013 noch Dramaturgie-Assistent im Mörgens-Theater, seinen abendfüllenden Film über diese Nacht. An der exzessiven Suche einer Handvoll Personen beteiligen sich als Hauptdarsteller unter anderem Nadine Kiesewalter, Emilia Rosa de Fries und Robert Seiler, drei ehemalige Schauspieler vom Theater Aachen.

Malik schildert „Am Ende...“ als Roadmovie übers Wegrennen und über diese Liebe, an die ja sowieso keiner glaubt. Eva ist schön und zerbrechlich und Jonas will sie retten, Marie will raus aus dem Zirkus, ihr Freund Marc ist vielleicht ein Schisser und dann taucht Karl auf und hat Sprengsätze. Alle suchen in einer soghaften Nacht nach Antworten, nach Auflösung, nach dem totalen Rausch, dem absoluten Höhepunkt, nach einer Liebe, an die sie nicht glauben. Sie tanzen, sie trinken, sie rennen – aber fünf ist immer einer zu viel.

Kolja Malik, geboren 1990, schrieb sein erstes Drehbuch mit elf Jahren und ist seiner großen Leidenschaft seitdem treu geblieben. Mit ersten Erfolgen: 2009 belegte er mit dem 3-Minüter „Beduinen des Westens“ den ersten Platz beim Deutschen Jugendvideopreis sowie den 2. Preis beim Bundesfestival „Fantasie-, Experimentalfilm und Videoclip“ des Bundesverbands Deutscher Film-Autoren. Mittlerweile studiert er an der Filmakademie Baden-Württemberg und realisierte dort mehrere Kurzfilme. Einige seiner Arbeiten kann man übrigens immer wieder beim Theater Aachen finden: Malik dreht weiterhin Trailer für aktuelle Inszenierungen.

Nadine Kiesewalter spielt mittlerweile am Berliner Ensemble, Emilia Rosa de Fries arbeitet gerade in Berlin an einem Soloabend. Kolja Malik hat mit seiner Schwester, der bekannten Schauspielerin Julia Malik, schon wieder einen Kurzfilm abgedreht. Der Ton wird gerade vom Aachener Tontechniker Jonas Vogel überarbeitet. Neben ihm sind für die Aachen-Premiere am Donnerstag auch Dominique Muszynski (Kostümbild), Carmen Gante (Maskenbild), Ruby Tuesday (Set-Aufnahmeleitung) und Angela Queins (Regieassistenz, Kostümbild) angekündigt. Bei der Diskussion zum Film, im Rahmen der Reihe „Kino im Dialog“ wird der Filmemacher zu seinem nächsten langen Film beantworten, der gerade im Stadium der Finanzierung steckt.

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